Menü
 

Aktuelles

24.02.2017

Vorverkauf startet, Programm steht

33. Festivalspielzeit vom 16. Juni bis 30. Juli 2017
AURICH – Das Programm für den Musikalischen Sommer in Ostfriesland 2017 steht. In einer Auflage von 20.000 Exemplaren werden im März die Festival-Broschüren erscheinen. Am Montag, 27. Februar, startet der Vorverkauf für alle Konzerte.

Über sechs Wochen Festival
Das Festival beginnt am 16. Juni mit dem traditionellen Eröffnungskonzert in der Auricher Lambertikirche und endet am 30. Juli mit dem festlichen Abschlusskonzert in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden. Mit dem Festivalorchester des Musikalischen Sommers unter der Leitung des taiwanesischen Dirigenten Franz Chien und Solist Iwan König am Klavier wird dort am 30. Juli um 20 Uhr Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll und die Jupiter-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart erklingen.

Ministerpräsident Weil ist Schirmherr
Die Schirmherrschaft des Festivals 2017 hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil übernommen, der den Musikalischen Sommer als „großartig und hochklassig“ auszeichnet. Dem stimmt der künstlerische Leiter Iwan König gern zu: „Der Musikalische Sommer ist mit seinem künstlerischen Konzept unschlagbar. Klang und Raum auf diese einmalige Weise zu verbinden hat sich in den 33 Jahren seines Bestehens als kulturelles Gold erwiesen.“

Über 30 Veranstaltungen
Eine geradezu einzigartig hohe Dichte an weltberühmten Künstlern wird beim Festival erwartet. Insgesamt werden 31 Veranstaltungen an magischen Spielorten in ganz Ostfriesland und bis nach Oldenburg zu erleben sein. Ein neuer, exklusiver Spielort ist die historische Kulturscheune Kloster Thedinga in Leer. Hier wird am 21. Juni das Schné-Ensemble mit Vertonungen deutschsprachiger Lyrik gastieren. Das Festival trägt in diesem Jahr das Motto „Freiheit“. „Für Kunst und Musik ist Freiheit unerlässlich. Der Musikalische Sommer verkörpert sie“, erläutert Festivalmanagerin Julia Marie Müller.

Facettenreiches Programm
Am 27. Juni steht  Jazz der Extraklasse in Gristede Gut Horn auf dem Programm: nach dem großen Erfolg mit „Bachology“ beim Festival 2016 wird das David Gazarov Trio mit einem brandneuen Programm in Erscheinung treten. Das weltbekannte Ensemble Amarcord wird mit seinem aktuellen Programm „Tenebrae“ am 29. Juni in der Neuen Kirche in Emden an seinen letztjährigen Erfolg anknüpfen und das Publikum mit einmaliger Vokalklangkultur verzaubern. Die niederländische Geigerin Isabelle van Keulen tritt mit Ihrer Partnerin am Klavier, Ulrike Payer, am 30. Juni um 20 Uhr im Schloss Oldenburg auf und bringt zu ihrem Debüt beim Musikalischen Sommer ein vielseitiges Programm mit.

Matthias Höfs gilt unbestritten als einer der herausragenden Trompeter unserer Zeit. Mit einem der gefragtesten Konzertorganisten weltweit, Christian Schmitt, der vor wenigen Tagen in der Hamburger Elbphilharmonie debütierte, bildet er ein im wahrsten Sinne des Wortes glänzendes Duo, das mit Werken von Bach, Vivaldi und Mendelssohn brillieren wird. Das Konzert findet am 1. Juli um 20 Uhr in der Neuen Kirche Emden statt. Am Sonntag, den 2. Juli wird ordentlich auf die „Pauke“ gehauen, wenn die vier Musiker des Ensembles Elbtonal Percussion mit ihrem Programm „Un-schlagbar!“ auf einer von Schlaginstrumenten wimmelnden Bühne das EEZ in Aurich zum Beben bringen werden. Die junge deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken gehört zu den Künstlern, die bereits nach wenigen gespielten Takten das Publikum unmittelbar in ihren Bann ziehen.  Sie spielt am 7. Juli um 20 Uhr in der Kirche Timmel.

Am Donnerstag, 13. Juli wird der international renommierte Geiger Philippe Graffin, der gemeinsam mit so bedeutenden Künstlern wie Yehudi Menuhin, Mstislaw Rostropovich, Martha Argerich aufgetreten ist und für seine spektakulären Programme und seinen Einsatz für die neuere Musik bekannt ist, mit dem Künstlerischen Leiter Iwan König ein fesselndes Programm in  der Kirche Arle darbieten. Das Minguet Quartett, eines der international gefragtesten Streichquartette ist auf allen Bühnen der Welt beheimatet und wird  am 9. Juli in der Kirche Dunum unter anderem das „Amerikanische“ Streichquartett von Antonín Dvorák geben. Am 19. Juli wird der junge Starcellist Isang Enders mit dem Pianisten Frank Duprée ein besonderes Konzert mit dem Titel „Liaison“ in der Reepsholter Kirche geben. Gespielt werden Werke von Schumann, Brahms und Joachim.

Am Freitag, 14. Juli wird die renommierte südkoreanische Pianistin Hie Yon Choi in der Bagbander Kirche ihren 2013 begonnenen Beethoven-Sonaten-Zyklus mit Teil IV. fortsetzen und unter anderem die umfangreichste und schwierigste Sonate, die sogenannte „Hammerklavier“-Sonate spielen. Am Sonntag, 16. Juli gastiert das ARTE Ensemble, das sich einen Namen als eine der bedeutenden deutschen Kammermusikformation gemacht hat, mit Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ in der Kirche Victorbur. Sämtliche Sprechrollen dieses Kammerspiels werden von Schauspieler und Sänger Dominique Horwitz mit viel Charisma ausgefüllt. Die Formation „Cuarteto sol Tango“ lässt den klassischen Tango in unterschiedlichsten Stilen bis hin zum Tango Nuevo von Astor Piazzolla und Osvaldo Pugliese in brillanten Bearbeitungen des Pianisten Martin Klett erstehen. Dieses Herz und Beine stimulierende Konzert erklingt am 27. Juli in Gristede Gut Horn.

Karten für den Musikalischen Sommer gibt es unter Telefon 04941-9911364 oder www.musikalischersommer.com.

Das Foto zeigt (v.l.) den Künstlerischen Leiter Iwan König, Festivalmanagerin Julia Marie Müller und Pressesprecher Karsten Gleich.

PK1_24022017_kg

——————————————————————————————————————————–

19.01.2017

Ministerpräsident Weil ist Schirmherr des Musikalischen Sommers

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil ist Schirmherr des 33. Musikalischen Sommers in Ostfriesland 2017. Pünktlich zum Jahresstart, zu dem bereits acht von 30 Festival-Konzerten im Vorverkauf sind, bekam der Musikalische Leiter Iwan König die Zusage aus der Staatskanzlei in Hannover. Nachdem Weil die Schirmherrschaft bereits vor einiger Zeit für die diesjährigen Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft übernommen hatte, lies er in seiner schriftlichen Zusage die Gleichberechtigung der Festivals unterstreichen.

„Die Übernahme der Schirmherrschaft auch für das Festival Musikalischer Sommer erfolgt in dem Wunsch, dass sich diese beiden großartigen und hochklassigen Festivals künftig gegenseitig fördern mögen zum Wohle der Kulturellen Vielfalt in Ostfriesland und im Musikland Niedersachsen“, zitiert Iwan König aus dem Schreiben, das er aus dem persönlichen Büro des Ministerpräsidenten erhielt.

Der „Musikalische Sommer in Ostfriesland“ startet am 16. Juni und wird bis zum 30. Juli 2017 zum 33. Mal die ganze Region zum Klingen bringen. Der Vorverkauf einer Auswahl von achtKonzerten hat begonnen. Viele Stars der Klassikszene, wie die Geigerin Isabelle van Keulen, Ausnahme-Tubist Andreas Martin Hofmeir, Dominique Horwitz und das gefeierte ensemble amarcord, das Junge Sinfonieorchester Hannover und der Landesjugendchor Niedersachsen werden mit großartigen Werken wie Händels „Messias“ oder Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ in den schönsten Spielstätten und an magischen Orten der Region zu erleben sein. Karten und Informationen unter www.musikalischersommer.com oder Telefon 04941-9911364.

——————————————————————————————————————————–

15.08.2016

Gespräch über zeitliche Entzerrung der beiden Festivals Musikalischer Sommer in Ostfriesland und Gezeitenkonzerte soll laut Präsident der Ostfriesischen Landschaft Mitte September stattfinden

Das traditionelle Eröffnungskonzert des Musikalischen Sommers in Ostfriesland (MUSIO) 2017 wird um eine Woche vorgezogen. Die Organisatoren des MUSIO kommen damit einem Wunsch des Präsidenten der Ostfriesischen Landschaft, Rico Mecklenburg, nach. Dieser hatte bei einem informellen Gespräch am 20. 6. 2016 darum gebeten, den ursprünglich vorgesehenen MUSIO Eröffnungstermin – 23. 6. 2017 – nicht mit einem Konzert zu besetzen, da für diesen Termin bereits das Eröffnungskonzert der „Gezeitenkonzerte“ fest geplant sei.

Für Mitte September sind weitere Verhandlungen über eine Entzerrung der beiden Festivals vorgesehen. Um die Gespräche über eine gerechte und vernünftige Verteilung der für die Konzerte beider Festivals zur Verfügung stehenden Termine und Spielstätten zu erleichtern, haben sich die Veranstalter des MUSIO darüberhinaus bereit erklärt, ihr Festival um drei Wochen bis zum 30. 07 2017 zu verlängern. Die etwa 30 geplanten Konzerte können damit über einen Zeitraum von etwas mehr als 6 Wochen verteilt werden. Diese Streckung wird es ermöglichen, die Konzerte beider Festivals so zu terminieren, dass das angesprochene Publikum nicht fast jeden Tag vor der Qual der Wahl stehen muss.

Die Veranstalter des MUSIO erwarten aus den Gesprächen neben einer fairen terminlichen Entzerrung der Festivals auch Aufschluss darüber, welche Maßnahmen die Ostfriesische Landschaft künftig zur Unterstützung des MUSIO treffen wird.  Nach Art. III ihrer Verfassung hat die Landschaft explizit regionale Aufgaben insbesondere auf den Gebieten der Kultur, Wissenschaft und Bildung in und für Ostfriesland zu erfüllen, entsprechende Anliegen mit Rat und Tat zu unterstützen und mit den auf genannten Gebieten tätigen Organisationen zusammenzuarbeiten  Obwohl damit zur Förderung der regionalen Kultur verpflichtet, zu der seit Jahrzehnten der MUSIO als musikalisches Großereignis zählt,  hat die Ostfriesische Landschaft in den vergangenen fünf Jahren dem MUSIO jegliche Unterstützung verweigert, insbesondere seine Veranstaltungen bis zum Jahre 2015 nicht einmal im von ihr herausgegebenen Kulturkalender erwähnt und auch Anträge auf Unterstützung von interessanten Schulprojekten konsequent negativ beschieden. Mit dem Ende der gerichtlichen Streitigkeiten ist nun aber das Argument, auf das die Ostfriesische Landschaft bisher die Verweigerung jeglicher Hilfe und Unterstützung gegründet hat, weggefallen, sodass erwartet werden kann, dass sie ihrer Förderungsaufgabe nun auch gegenüber dem MUSIO nachkommen wird.

——————————————————————————————————————————–

15.06.2016

Nächste Woche beginnt der Musikalische Sommer

KULTUR Am 24. Juni startet das älteste deutsche Klassik-Flächenfestival
Der 32. Musikalische Sommer in Ostfriesland lädt vom 24. Juni bis zum 17. Juli zum grenzenlosen Musikgenuss ein. Bereits in der ersten Woche sind Starpianist Martin Stadtfeld, Medien-Pionier Herbert Feuerstein, Red Priest und das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester zu erleben.

Drei Wochen lang, vom 24. Juni bis 17. Juli, bringt der Musikalische Sommer in Ostfriesland unter dem Motto „Reich mir die Hand…“ internationale Spitzenensembles, preisgekrönte Nachwuchskünstler und gefeierte Weltstars in 25 Veranstaltungen auf die Bühne. Im Pressegespräch am Mittwochvormittag stellten die Festivalmacher um den künstlerischen Leiter Iwan König die Highlights der ersten Woche vor, von den jungen Talenten des Niedersächsischen Jugendsinfonieorchesters bis zu gefeierten Stars und ECHO-Klassik-Preisträgern. Auch acht Wochen nach dem Start des Vorverkaufs gibt es für viele Konzerte noch Karten zu erwerben.

Zum Eröffnungskonzert am 24. Juni ab 20 Uhr in der Auricher Lambertikirche wird mit dem 35-jährigen Martin Stadtfeld einer der beliebtesten Pianisten Deutschlands erwartet. Obwohl er schon lange erfolgreich mit unterschiedlichstem Repertoire im internationalen Konzertbetrieb mitmischt, sind es vor allem seine Bach-Interpretationen, mit denen er  berühmt wurde. „Bereits 2002 gewann er den ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Seine daraufhin erschienene Einspielung der „Goldberg-Variationen“ gelangte auf Platz eins der deutschen Klassikcharts und wurde mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet“, sagt König.

Ob als Chef des deutschen Satiremagazins MAD, verbaler Kontrahent von Harald Schmidt oder Experte für klassische Musik: Herbert Feuerstein wurde am Mittwoch 79 Jahre alt und blickt auf ein aufregendes Leben zwischen Wahnwitz und Hochkultur zurück. Der Medien-Pionier wird zusammen mit dem Arte Ensemble in der Neuen Kirche in Emden am 26. Juni ab 18 Uhr die „Opern ohne Sänger“ aufführen. Nur mit den Stilmitteln der klassischen „Harmoniemusik“ und mit Feuersteins klug-verschmitzter Erzählung der Handlung werden mit „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart und „Carmen“ von Georges Bizet zwei herausragende Werke der europäischen Opernliteratur unter die Lupe genommen.

Den ECHO Jazz als „Sängerin des Jahres national“ gewann im letzten Jahr Jazz-Pianistin Johanna Borchert mit ihrem im Herbst 2014 erschienenen Album „FM Biography“ Kenner der charismatischen Musikerin erinnern sich an ihren Auftritt beim Musikalischen Sommer 2014, als sie vorab bereits Auszüge aus dem Album präsentierte. Die gebürtige Bremerin, die heute sowohl in Kopenhagen als auch in Berlin lebt und arbeitet, ist am 30. Juni ab 20 Uhr in der Kulturscheune von Schloss Lütetsburg zu erleben.

Einen Tag später, am 1. Juli ab 20 Uhr, tritt in der Kirche in Arle das weltberühmte englische Barock-Quartett Red Priest um den Blockflöten-Maestro Piers Adams auf. Die internationale Fachpresse vergleicht Red Priest gerne mit den Rolling Stones, Jackson Pollock und dem Cirque du Soleil und lässt sich zu Begriffen wie dem „Barock ´n´ Roll“ hinreißen.

Die besten Nachwuchsmusiker des Landes sind am 2. Juli ab 20 Uhr in der Stadtkirche Jever zu hören. „Das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester, bestehend aus rund 70 Jugendlichen zwischen 13 und 21 Jahren,  wurde 1968 als erstes deutsches Landesjugendorchester gegründet“, weiß Festivalmanagerin Julia Marie Müller zu berichten. Eine Premiere in der 32-jährigen Geschichte des Festivals ist der Tubist Andreas Martin Hofmeir – ECHO Klassik-Preisträger, Professor für Tuba am Mozarteum Salzburg. „Noch nie zuvor wurde das Instrument Tuba beim Musikalischen Sommer gespielt“, so Müller.

Karten und Informationen zum Programm im Internet unter www.musikalischersommer.com oder per Telefon unter 04941-9911364.

15062016_PK_2_MUSIO_2016_kg

BU: Die Veranstalter des Musikalischen Sommers 2016 stellten im Rahmen eines Pressegesprächs die Höhepunkte des Klassikfestivals vor: (v.l.) Künstlerischer Leiter Iwan König, Festivalmanagerin Julia Marie Müller, Mitarbeiterin Helga Oldermann und Pressesprecher Karsten Gleich.

——————————————————————————————————————————–

08.04.2016

Musikalischer Sommer startet Ticketverkauf

Der Vorverkauf startet am 11. April.
Mit 25 Veranstaltungen steht Deutschlands ältestes Klassik-Flächenfestival in diesem Jahr unter dem Motto „Reich mir die Hand…“.

AURICH / OSTFRIESLAND – Der 32. Musikalische Sommer in Ostfriesland lädt vom 24. Juni bis zum 17. Juli 2016 zum grenzenlosen Musikgenuss ein. Unter dem Motto „Reich mir die Hand…“ bringt er 24 Tage lang internationale Spitzenensembles, preisgekrönte Nachwuchskünstler und gefeierte Weltstars auf die Bühne. Eröffnet wird das Festival vom Starpianisten und mehrfachen ECHO-Klassik-Preisträger Martin Stadtfeld am 24. Juni in der Auricher Lambertikirche.

In einem Pressegespräch stellten der Künstlerische Leiter Iwan König und Festivalmanagerin Julia Marie Müller am Donnerstag im Auricher Hotel am Schloss weitere Highlights des Musikalischen Sommers 2016 vor. Dazu gehören Konzerte mit ECHO-Klassik-Preisträger Andreas Martin Hofmeir und dem Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester am 2. Juli in Jever sowie mit dem stürmisch gefeierten Barock-Quartett Red Priest in der Kirche in Arle am 1. Juli. Kabarettist und Journalist Herbert Feuerstein wird mit dem Arte Ensemble und dem Programm „Opern ohne Sänger“ am 26. Juni in der Neuen Kirche in Emden zu hören sein. Die vier Hornisten des preisgekrönten Ensembles „German Hornsound“ werden am 13. Juli mit dem Programm „Baroque & Barbecue“ in Buttforde begeistern. Ein besonderer Glanzpunkt ist auch der Auftritt des berühmten Vokalensembles „amarcord“ am 14. Juli in der Kirche Victorbur. Jazzpianistin Johanna Borchert, 2015 mit dem ECHO-Jazz ausgezeichnet, spielt am 30. Juni in der Kulturscheune von Schloss Lütetsburg. Das Abschlusskonzert mit dem Festivalorchester des Musikalischen Sommers und Pianist Iwan König findet am 17. Juli traditionsgemäß in der Johannes A Lasco Bibliothek in Emden statt.

„Die Highlights ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Festival-Programm. Wir haben dieses Jahr viele Stars und ECHO-Preisträger dabei, auch zwei große Orchesterkonzerte mit grandiosen Programmen“, sagt Iwan König. Festivalmanagerin Julia Marie Müller fügt hinzu: „Bei diesem vielseitigen Programm ist garantiert für jeden etwas dabei. Ich selber freue mich auf jedes der 25 Konzerte!“

Auf der ganzen ostfriesischen Halbinsel sowie in den Niederlanden wird es wieder vielseitige Konzerte geben. Dazu gehört auch ein Familienkonzert mit dem bekannten Kindermusical „Ritter Rost“ in der Evenburg in Leer am 8. Juli. Im Rahmen der Schlossreihe des Musikalischen Sommers werden außerdem Konzerte im Oldenburger Schloss, auf Schloss Gödens, Schloss Lütetsburg, der Harderwykenburg in Leer und der Burg Kniphausen in Wilhelmshaven erklingen. Auch das 2015 eröffnete EEZ in Aurich ist als neuer Spielort mit einem Open-Air-Konzert im Programm.

Zu jedem Konzert wird von den Veranstaltern ein kultureller Streifzug angeboten. Kultur- und Medienpartner des diesjährigen Festivals ist der NDR. Dieser ist zusammen mit dem Förderverein des Musikalischen Sommers einer der größten finanziellen Unterstützer des Festivals. Auch das Land Niedersachsen, das den Musikalischen Sommer in Ostfriesland als „kulturellen Leuchtturm Niedersachsens“ ausgezeichnet hat, ist Festivalförderer der 32. Auflage. Die Kooperationen mit dem Landesmusikrat, dem Deutschen Musikrat und der Musikhochschule Hannover sollen auch in diesem Jahr fortgeführt werden. Außerdem werden im Rahmen der Jugendförderungs-Projekte des Festivals traditionell die internationalen Meisterkurse stattfinden.

Der Kartenvorverkauf für den 32. Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit 25 Konzerten von Klassik über Barock und Jazz bis Weltmusik beginnt am 11. April 2016. Weitere Informationen auf  www.musikalischersommer.com sowie telefonisch unter 04941-9911364

——————————————————————————————————————————–

26.02.2016

32. Musikalischer Sommer in Ostfriesland

Starpianist Martin Stadtfeld eröffnet das Festival 2016
Vom 24. Juni bis 17. Juli 2016 bringt der Musikalische Sommer in Ostfriesland unter dem Motto „Reich mir die Hand…“ 24 Tage lang internationale Spitzenensembles, preisgekrönte Nachwuchskünstler und gefeierte Weltstars auf die Bühne. Eröffnet wird das Festival vom Starpianisten und mehrfachen ECHO-Klassik-Preisträger Martin Stadtfeld am 24. Juni in der Lambertikirche in Aurich.

Weitere Highlights des Musikalischen Sommers 2016 sind Konzerte mit dem Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester und ECHO-Klassik-Preisträger Andreas Hofmeir am 2. Juli in Jever, sowie mit dem weltberühmten Barock-Quartett Red Priest in der Kirche in Arle am 1. Juli. Kabarettist und Journalist Herbert Feuerstein wird mit dem ARTE ENSEMBLE und dem Programm „Opern ohne Sänger“ am 26. Juni in der Neuen Kirche in Emden zu hören sein.

Die vier Hornisten des preisgekrönten Ensembles German Hornsound warten am 13. Juli mit dem Programm „Baroque&Barbecue“ in Buttforde auf. Ein besonderer Glanzpunkt ist auch der Auftritt des berühmten Vokal-Ensemble Amarcord am 14. Juli in der Kirche zu Victorbur. Jazzpianistin Johanna Borchert, 2015 mit dem ECHO-Jazz ausgezeichnet, spielt am 30. Juni in der Kulturscheune von Schloss Lütetsburg. Das Abschlusskonzert mit dem Festivalorchester des Musikalischen Sommers und Pianist Iwan König findet am 17. Juli traditionsgemäß in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden statt.

Auf der ganzen ostfriesischen Halbinsel sowie in den Niederlanden wird es wieder vielseitige Konzerte geben. Im Rahmen der Schlossreihe des Musikalischen Sommers werden Konzerte im Oldenburger Schloss, auf Schloss Gödens, Schloss Evenburg, der Harderwykenburg in Leer und der Burg Kniphausen in Wilhelmshaven erklingen. Geplant ist auch, das 2015 eröffnete EEZ in Aurich als neuen Spielort mit ins Programm zu nehmen. Zu jedem Konzert wird von den Veranstaltern ein kultureller Streifzug angeboten. Wie jedes Jahr werden auch besondere Künstler der Region ins Festival mit einbezogen.

Kultur- und Medienpartner des diesjährigen Festivals ist wieder der NDR. Dieser ist zusammen mit dem Förderverein des Musikalischen Sommers einer der größten finanziellen Unterstützer des Festivals. Auch das Land Niedersachsen, das den Musikalischen Sommer in Ostfriesland als „kulturellen Leuchtturm Niedersachsens“ ausgezeichnet hat, ist in der 32. Spielzeit wieder Festivalförderer.

Die Kooperationen mit dem Landesmusikrat, dem Deutschen Musikrat und der Musikhochschule Hannover sollen fortgeführt werden. Außerdem werden im Rahmen der Jugendförderungs-Projekte des Festivals traditionell die internationalen Meisterkurse stattfinden. Ein Kinderkonzert und auch ein Rhapsody in School Projekt sind ebenfalls wieder in Planung.

Das vollständige Programm des 32. Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit rund 25 Konzerten von Klassik über Barock und Jazz bis Weltmusik und vielen weiteren Highlights erscheint Anfang April 2016. Informationen gibt es unter www.musikalischersommer.com oder Telefon 04941 9911364.

Ensembles Amarcord & German Hornsound (c) Martin JehnichenBU: Die Ensembles German Hornsound und Amarcord werden beim 32. Musikalischen Sommer in Ostfriesland zu hören sein. Foto: Martin Jehnichen

——————————————————————————————————————————–

09.11.2015

Exklusives Adventskonzert auf Schloss Gödens

Konzert am 27. November 2015 um 20 Uhr im Barocksaal
Einen exklusiven Vorgeschmack auf den Musikalischen Sommer in Ostfriesland gibt es in einem Adventskonzert am 27. November ab 20 Uhr im Barocksaal von Schloss Gödens mit Werken von Franz Schubert, Maurice Ravel, Johann Nepomuk Hummel und Christoph Otto Beyer. Es spielen Iwan König, Julia Marie Müller (Klavier) und Christoph Otto Beyer (Violoncello). Einer der Höhepunkte des Konzerts sind die Werke des Auricher Cellisten und Komponisten Christoph Otto Beyer. Der hat kürzlich seine neue CD unter dem Titel “… aus der Zeit gefallen …” veröffentlicht.

Das Konzert kostet inklusive eines Besuchs der Weihnachtlichen Landpartie Schloss Gödens 25 Euro. Eine Karte nur für das Konzert liegt bei 20 Euro. Alle Personen bis 16 Jahre zahlen die Hälfte. Einlass zum Konzert ist ab 19:30. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.musikalischersommer.de und auf www.schloss-goedens.de.

Deutschlands ältestes Klassik-Flächenfestival “Musikalischer Sommer in Ostfriesland” und die Landpartie Macher von Schloss Gödens Entertainment pflegen seit mehreren Jahren eine enge Partnerschaft. Im Rahmen des 32. Musikalischen Sommers in Ostfriesland (24. Juni – 17. Juli 2016) wird auch Schloss Gödens wieder zu den rund 30 Spielorten des Festivals gehören. An 24 Tagen erklingt dann wieder Musik von der Ems bis zur Jade und vom Deich bis ins Oldenburger Land in Schlössern, Kirchen und Gulfhöfen. Mehr…

BU: Julia Marie Müller und Iwan König | Foto: Karsten Gleich

——————————————————————————————————————————–

17.08.2015

Musikalischer Sommer hat über 6500 Fans

32. Auflage des Kult-Festivals vom 24. Juni bis 17. Juli 2016
AURICH – Am Sonntagabend endete der 31. Musikalische Sommer in Ostfriesland, das älteste Kammermusik-Flächenfestivals Deutschlands, nach insgesamt 32 Veranstaltungen mit einem sensationellen Konzert in der Johannes-A-Lasco-Bibliothek. Über 6500 Besucher, erneut mehr als im vergangenen Jahr, kamen zwischen dem 24. Juli und 16. August in Ostfrieslands Schlösser, Kirchen und Gulfhöfe um ausgezeichnete Ensembles und Solisten zu hören und zu erleben. Der Künstlerische Leiter Prof. Wolfram König, sein Sohn und stellvertretender Künstlerischer Leiter Iwan König sowie Festivalmanagerin Julia Marie Müller zogen ein sehr positives Resümee: „Die Region liebt den Musikalischen Sommer, das sieht man nicht zuletzt an der guten Auslastung von 94 Prozent. Die meisten Konzerte waren ausverkauft.“

Von Weltklassecellist und ECHO-Preisträger Jan Vogler, über ECHO-Preisträger Sebastian Manz, ARD-Preisträgerin Rie Koyama bis zu dem mehrfachen Echo-Klassik-Preisträger Martin Stadtfeld, der für die erkrankte Stargeigerin und Grammypreisträgerin Midori einsprang, reichte das Angebot. Von der Garnizoenskerk Oudeschans in den Niederlanden bis zum Oldenburger Schloss erstreckte sich das Festival. „Ich denke wir werden mit der Ausweitung des Festivals fortfahren“, verkündete Iwan König am Sonntagabend unter tosendem Applaus in der Johannes-A-Lasco-Bibliothek. Das betrifft auch den thematischen Umfang, der schon in diesem Jahr unter dem Motto „Grenzenlos“ von klassischen Kammerkonzerten in malerischen Schlössern, Burgen, Kirchen und Gulfhöfen auch über Jazz- und Klezmer-, Chor, Orchester- und Familienkonzerte reichte. Die Planungen für das Festival 2016 laufen bereits, wie am Montagnachmittag in einem Pressegespräch zu erfahren war.

Unter den Partnern waren in diesem Jahr öffentliche Förderer, wie der NDR, das Land Niedersachsen und der Deutsche Musikrat. Viel Lob gab es unter anderem vom Präsidenten des Landesmusikrats Niedersachsen, Prof. Franz Riemer, der Familie König seinen Dank aussprach, dass sie „nun seit über 30 Jahren dieses Festival betreibt und damit etwas ganz Besonderes erreicht hat. Das Besondere liegt neben der hohen Kunst und dem hohen Qualitätsmaßstab des Künstlerischen im Bespielen der „Fläche“: durch die hochwertigen Konzerte wird insbesondere der ländliche Raum musikalisch bereichert“.

Vom 24. Juni bis 17. Juli 2016 wird der 32. Musikalische Sommer in Ostfriesland stattfinden. Für das kommenden Jahr streben die Macher des Musikalischen Sommers zudem eine Lösung der „doppelten Festivals“ in Ostfriesland an. „Wir arbeiten mit dem Land Niedersachsen daran eine vernünftige und dauerhafte Lösung zu finden“, sagt Iwan König. Die Werner Bonhoff Stiftung hatte vor einigen Monaten dazu eine Falldarstellung im Internet veröffentlicht. Darin heißt es zur Veranstaltung des Parallelfestivals der Ostfriesischen Landschaft: „Nach Niedersächsischem Kommunalverfassungsgesetz verstößt dieses Verhalten gegen das Subsidiaritätsprinzip und somit gegen geltendes Recht.“ Auch die zuständige Abteilungsleiterin des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur in Hannover stimmt dem schriftlich zu „dass zwei gleichartige Festivals in derselben Region ein nicht zufriedenstellender Zustand sind.“ Ein Teil des Lösungsvorschlags ist laut Iwan König, dass die Ostfriesische Landschaft ihr Festival zu einer anderen Jahreszeit veranstaltet und gleichzeitig einen Anteil am Traditionsfestival „Ostfriesischer Sommer“ erhält.

Abschluss_PK_1Abschluss_PK_2

Fotos: Karsten Gleich

——————————————————————————————————————————–

17.08.2015

Was für ein Abschlusskonzert. Bravissimo!

Der 31. Musikalische Sommer in Ostfriesland ist zuende
EMDEN – Am Sonntagabend hatte der 31. Musikalische Sommer in Ostfriesland zum Abschlusskonzert in die Emder Johannes-A-Lasco-Bibliothek eingeladen. Es war ein fulminater Konzertabend, zu dessen Auftakt die junge Cellistin Nadja Reich, vierfache Siegerin des „Jugend musiziert“-Wettbewerbs und seitdem Gewinnerin zahlreicher anderer Wettbewerbe, zusammen mit dem Festivalorchester unter der Leitung von Franz Chien die „Rokoko-Variationen“ A-Dur von Piotr I. Tschaikowsky (1840-1893) spielte.

Ihr schloss sich Solist Erik Wenbo Xu (Viola) mit der „Sonata per la Grand’ Viola e Orchestra“ von Niccolò Paganini an, die er mit einer technischen Brillanz, die ihresgleichen sucht, scheinbar mühelos meisterte.

Nach der Pause gab es Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, das einzige Klavierkonzert des Komponisten in einer Moll-Tonart. Iwan König interpretierte als Solist das Werk wunderbar, das als Beethovens erstes Klavierkonzert mit sinfonischen Merkmalen gilt, und der Gattung des Klavierkonzerts aus dem Salon in den Konzertsaal verhelfen sollte.

Krönender Abschluss waren die „Zigeunerweisen“ op. 20 von Pablo de Sarasate (1844-1908). In der Variante für Kontrabass und Streichorchester ein Erlebnis, zumal wenn der Kontrabassist Szymon Marciniak heißt. Leidenschaft pur erlebten die Zuhörer beim faszinierenden Spiel des polnischen Solisten. Seine Finger jagten über die Saiten und durch alle Lagen. Atemberaubend schnell war sein Spiel und technisch perfekt zudem. Aus dem vermeintlich behäbigen Instrument machte er eine feurige Tänzerin, die Franz Chien und sein Orchester herausforderte.

Ein Feuerwerk an Dynamik, herrlichsten Kapriolen, und ansteckender Spielfreude ließ Marciniak auf das Publikum prasseln. Er setzte den Kontrabass an diesem Abend in ein neues Licht und bekam tosenden Applaus und lautstarke Bravissimo-Rufe. Ein grandioses Finale, das die Zeit bis zum Musikalischen Sommer 2016 umso endloser erscheinen lässt.

Fotos: Karsten Gleich

30_K_29_Abschlusskonzert_Eric Wenbo_Xu_kg30_K_29_Abschlusskonzert_Iwan_Koenig_1_kg30_K_29_Abschlusskonzert_kg30_K_29_Abschlusskonzert_Marciniak_3_kg

——————————————————————————————————————————–

11.08.2015

Pianist Stadtfeld statt erkrankter Midori

ECHO-Preisträger kommt mit Werken von Bach und Schumann
AURICH / EMDEN – Midori hat am Montagabend ihre komplette Europa-Tournee abgesagt. Dazu gehört auch das Konzert am Mittwoch, 12. August, in der Neuen Kirche in Emden im Rahmen des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Die Festivalleitung des Musikalischen Sommers reagierte nach Midoris Absage sofort und engagierte stattdessen den preisgekrönten Pianisten Martin Stadtfeld für diesen Termin. Der 4-fache ECHO-Klassik-Preisträger hat sich in den letzten 12 Jahren als einer der führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs und der deutschen Romantik etabliert. Seine Karriere begann 2002, als er den ersten Preis beim Bach-Wettbewerb in Leipzig gewann. Gleich darauf erschien bei Sony Classical seine Einspielung von Bachs „Goldberg-Variationen“, die auf Platz eins der deutschen Klassikcharts landete und mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde. In der Zwischenzeit hat Martin Stadtfeld exklusiv bei Sony Classical über ein Dutzend weitere CDs vorgelegt, die ihm drei weitere Echo-Klassik-Auszeichnungen einbrachten. Stadtfeld präsentiert in der Neuen Kirche in Emden ein Programm mit Werken von Robert Schumann (Toccata op. 7 und Humoreske B-Dur op. 20) und Johann Sebastian Bach, darunter die Toccata fis-moll, das Capriccio B-Dur und die Passacaglia c-moll.

„Ich freue mich sehr, diesen Sommer zum allerersten Mal in Ostfriesland auftreten zu können. Ich habe schon so viel über die wunderbare Landschaft an der Nordsee gehört. Auch auf die „Neue Kirche“ bin ich sehr gespannt“, ließ Midori noch am Freitag durch ihr Management verlautbaren. Am Montagabend kam dann die überraschende Absage. „Auf dringenden Rat ihrer Ärztin hin darf sie aus gesundheitlichen Gründen nicht fliegen“, heißt es von Midoris Management. Auch zwei Konzerte im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals hat sie abgesagt.

„Die Karten für das Konzert behalten ihre Gültigkeit. Wer stornieren möchte oder auf freie Plätze der noch ausstehenden Konzerte umbuchen will, kann dies jederzeit machen“, sagt Festivalmanagerin Julia Marie Müller. Karten gibt es noch für das Kammerkonzert „Spannungsfelder“ am Freitag, 14. August, in der Kirche Münkeboe sowie Restkarten zu den anderen Konzerten. Außerdem wurde für das seit langem ausverkaufte Abschlusskonzert mit Festivalorchester in der Emder A-Lasco-Bibliothek am Sonntag, 16. August, eine öffentliche Generalprobe um 17 Uhr angesetzt. Karten und weitere Informationen zu den nächsten Konzerten des Musikalischen Sommers gibt es unter Telefon 04941-9911364 oder www.musikalischersommer.com.

23_VB_Martin_Stadtfeld_2_kg23_VB_Martin_Stadtfeld_1_kgBU: Starpianist Martin Stadtfeld springt am Mittwoch, 12.8. in Emden für die erkrankte Midori ein.

Fotos: Yvonne Zemke (Sony)

——————————————————————————————————————————–

26.07.2015

Auftakt mit grenzenlosem Musikgenuss

KULTUR Ausverkaufte Konzerte beim Musikalischen Sommer Buttforde / Oudeschans 

Nach dem Eröffnungskonzert des 31. Musikalischen Sommers in Ostfriesland am Freitagabend in der Auricher Lambertikirche mit Werken von Mozart sowie Mussorgskys „Bildern einer Ausstellung“, Gabriel Piernés „Impromptu Caprice“ sowie Maurice Ravels Klaviertrio a-Moll mit Stargeiger Philippe Graffin, Iwan König und Rudolf Leopold ging es in ein facettenreiches erstes Festivalwochenende. Die „grenzenlosen Musikerlebnisse“, von denen Schirmherr Olaf Lies, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, im Grußwort zum diesjährigen Festival schwärmte, wurden bereits in den ersten Tagen real. Das erste Musikbonbon gab es am Sonnabend mit dem A-Cappella-Konzert „All In“ der „Str8voices“ in der Buttforder Kirche. Das preisgekrönte Vokalensemble der aus Hannover stammenden Sängerinnen und Sänger präsentierte in dem ausverkauften Konzert seine aktuelle CD mit eigenen Stücken sowie Arrangements von Künstlern wie Michael Jackson, Joe Cocker und Amy Winehouse. Gänsehautstimmung pur beim Publikum, als die geballte A-Cappella-Energie aus acht jungen Kehlen für jazzige und poppige Momente sorgten, mal als Solo und dann im nächsten Moment als voluminöser Ensemblesound.

Am Sonntagmorgen gastierte der Musikalische Sommer, der sich in diesem Jahr an 24 Tagen in 31 Konzerten in malerischen Schlössern, Burgen, Kirchen und Gulfhöfen von den Niederlanden, über ganz Ostfriesland und Friesland bis nach Oldenburg erstreckt, in der Garnizoenskerk im niederländischen Oudeschans. Bereits um 11:30 Uhr begann die Kammerkonzert-Matinée „Feuille d‘automne“, deren Programm durch und durch romantisch. Harfenistin Miriam Overlach und Flötistin Jana Machalett, beide leben seit vielen Jahren in den Niederlanden, hatten zusammen mit Franziska König (Violine) und Christoph Otto Beyer (Violoncello) Werke von Michail Glinka, Camille Saint-Saens, Granville Bantock, Johann Sebastian Bach, John Thomas und Arthur Foote zusammengestellt.  Am frühen Abend rundete das Schlosskonzert „Hommage à Brahms“ im Barocksaal von Schloss Gödens das erste Wochenende von Deutschlands ältestem Klassikflächenfestival ab.

——————————————————————————————————————————–

23.03.2015

Minister Lies ist Schirmherr des Musikalischen Sommers

KULTUR Niedersachsens Kulturministerin betont Bedeutung des Festivals

AURICH / HANNOVER – Vier Monate vor dem Eröffnungskonzert des Musikalischen Sommers, dem größten und ältesten Klassikfestival im Nordwesten Deutschlands, hat Olaf Lies, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die Einladung zur Schirmherrschaft des vom 24. Juli bis 16. August stattfindenden Festivals angenommen. „Gerne übernehme er die Schirmherrschaft“, zitiert der stellvertretende Künstlerische Leiter Iwan König die Zusage aus dem Ministerium und fügt hinzu: „Außerdem wird Minister Lies beim Eröffnungskonzert am 24. Juli in der Auricher Lambertikirche als Ehrengast in der ersten Reihe sitzen.“ Neben Werken von Mozart, Pierné und Ravel wird der im Landkreis Friesland beheimatete SPD-Politiker von dort aus auch Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ genießen können. Der vor 140 Jahren komponierte Klavierzyklus interpretiert musikalisch den Rundgang durch eine Gemäldeausstellung von Mussorgskys Freund Viktor Hartmann.

„Der Gang von Werk zu Werk und die Wirkung der einzelnen Kunstwerke auf den Betrachter, ist vergleichbar mit dem Musikalischen Sommer, dem Besuch der 29 Veranstaltungen und der Wirkung der einzelnen Konzerte von Klassik über Jazz und Klezmer, bis hin zu Chor- und  Orchesterkonzerten auf den Gast“, zieht König Vergleiche zwischen Mussorgskys Werk und seinem Festival. Das hat Lies Kabinettskollegin, Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic, kürzlich in einem persönlichen Brief an die Festivalmacher ausdrücklich gewürdigt, indem sie schrieb: „Mit dem Musikalischen Sommer leisten sie seit Jahren einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Angebot in der Region Ostfriesland.“ Damit nicht genug: Seit diesem Jahr gehört das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur wieder zu den Festivalförderern. Es zeichnete den Musikalischen Sommer als „Leuchtturmprojekt Niedersachsens“ aus, was den Gründer und Künstlerischen Leiter Professor Wolfram König besonders freut, denn er bekam für das Festival, das als „kultureller Botschafter Ostfrieslands in aller Welt“ bezeichnet wurde das Ostfriesische Indigenat verliehen.

Zu den öffentlichen Förderern des Festivals gehört in diesem Jahr auch der Norddeutsche Rundfunk. Neben finanzieller Unterstützung hat sich der NDR Senderechte an den in Schlössern und Kirchen stattfindenden Konzerten gesichert. Zu diesen Konzerten gehören auch das vom Deutschen Musikrat unterstützte Orchesterkonzert am 9. August in der Sillensteder Kirche in Schortens sowie das am 1. August in Kooperation mit dem Landesmusikrat veranstaltete Konzert des 64-köpfigen Landesjugendchors Niedersachsen in der Großen Kirche in Leer. Zu den großen Namen des Festivals gehört in diesem Jahr auch Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Musikalisch untermalt liest sie am 15. August in der Harderwykenburg Leer aus ihrer kürzlich erschienen Biografie über Alma Mahler-Werfel. Die Ehefrau des Komponisten Gustav Mahler, des Architekten Walter Gropius, des Dichters Franz Werfel sowie Gefährtin des Malers Oskar Kokoschka galt als „Femme fatale“ der Wiener und New Yorker Kunstszene.

——————————————————————————————————————————–

15.01.2015

Zwei Weltstars, zwei Festivalhighlights 2015

MIDORI und JAN VOGLER spielen beide beim 31. Musikalischen Sommer in Ostfriesland! Wieder mit an Bord: Das Land Niedersachsen und der NDR als langjährige Festivalförderer!

Die Termine stehen fest. Vom 24. Juli bis 16. August 2015 bringt der Musikalische Sommer in Ost-friesland 24 Tage lang internationale Spitzenensembles, Ur- und Erstaufführungen, preisgekrönte Nachwuchskünstler und gefeierte Weltstars auf die Bühne und löst sein Versprechen ein: Grammypreisträgerin MIDORI kommt! Im letzten Jahr hatte die weltberühmte Stargeigerin das Eröffnungskonzert zum 30. Festivaljubiläum aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Jetzt steht fest, in der neuen Spielzeit kommt der Weltstar mit dem Pianisten Özgür Aydin und neuem Programm nach Emden in die Neue Kirche!

Fest steht auch ein weiteres großes Highlight: Es gibt ein Wiedersehen mit JAN VOGLER! Der Weltklassecellist eröffnet ein neues Kapitel der Reihe „Schloßkonzerte“, diesmal im Schloß Oldenburg, einem neuen Spielort des Musikalischen Sommers, im Duo mit dem Pianisten Iwan König. JAN VOGLER wurde zuletzt als „Instrumentalist des Jahres (Cello)“ mit dem ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet. Der weltweit gefragte Solist großer Orchester und begehrte Partner der Kammermusik ist Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals und Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Das Land Niedersachsen, das den Musikalischen Sommer in Ostfriesland unter der Leitung von Professor Wolfram König bereits mehrere Jahre in Folge als „kulturellen Leuchtturm Niedersachsens“ ausgezeichnet hat, ist auch in der 31. Spielzeit wieder Festivalförderer des Musikalischen Sommers. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Norddeutsche Rundfunk, beides langjährige Festivalpartner, fördern 2015 erneut den Musikalischen Sommer in Ostfriesland.

Das vollständige Programm des 31. Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit rund 30 Konzerten von Klassik über Barock und Jazz bis Weltmusik und vielen weiteren Highlights erscheint im Frühjahr 2015.

——————————————————————————————————————————–

18.08.2014

Dachverband würdigt Königs Lebenswerk

KULTUR Landesmusikrat setzt auf Zukunft des Festivals

Am Sonntagabend, 17.08.2014, lud der Musikalische Sommer in Ostfriesland in die mit 650 Besuchern bis auf den letzten Platz ausverkaufte Stadtkirche Jever ein. Auf dem Programm stand Giuseppe Verdis Werk „Messa da Requiem“, die Vertonung des Textes der Totenmesse, aus dem Jahr 1874. Die renommierten Ensembles Landesjugendchor und niedersächsisches Jugendsinfonieorchester unter der Gesamtleitung von Jörg Straube, haben eine Woche für den Auftritt geprobt. Heraus kam eine kolossal besetzte Interpretation des so monumentalen Werks.

Zur Eröffnung sprach Frank Schmitz, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrats Niedersachsen. Er betonte in seiner Rede das 30-jährige Jubiläum des Musikalischen Sommers in Ostfriesland steht für „30 Jahre Kontinuität, 30 Jahre Qualität und 30 Jahre Professionalität.“ Er bedankte sich bei der Familie König und dem Festivalmanagement für ihr überragendes Engagement dieser einzigartigen Veranstaltung und lobte die ausgewogene Mischung aus Solo-, und Ensemblemusik, Chor und Orchester sowie das breit gefächerte Repertoire unterschiedlicher Musikstile in den vergangenen Jahrzehnten. Das in Kooperation mit dem Landesmusikrat Niedersachsen und der Landesakademie entstandene und geförderte Konzert mit weit über 100 Chorsängern und Musikern war das zahlenmäßig größte Projekt in den drei Jahrzehnten des Festivals. Mit Blick auf private und öffentliche Förderer appellierte Schmitz, der im März 2014 zudem zum Vizepräsidenten des Niedersächsischen Musikverbandes gewählt wurde: „Auch in Zukunft versprechen wir uns vom Leitbild des Musikalischen Sommers viel und hoffen, dass der Musikalische Sommer auf viele Jahre eine feste Instanz in Ostfriesland bleiben wird.“

“Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Familie König, liebe Musikbegeisterte.

Das 30 jährige Jubiläum des Musikalischer Sommer in Ostfriesland steht für 30 Jahre Kontinuität, 30 Jahre Qualität und 30 Jahre Professionalität.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass dies ein Grund zum Feiern ist. Im Namen des Landesmusikrates möchte ich mich bei Ihnen, liebe Familie König, sehr herzlich für ihr überragendes Engagement für dieses einzigartige Festival bedanken. Ihr Gespür, lieber Herr König, für die äußerst gelungene und ausgewogene Mischung aus Solo-, und Ensemblemusik, Chor und Orchester sowie ein breit gefächertes Repertoire unterschiedlicher Musikstile, prägen die jährlich stattfindenden Konzerte jedes Mal von neuem und verleihen Ihnen eine ganz besondere Note. Und das macht dieses Festival so einzigartig und besonders und stellt eine große Bereicherung für den Raum Ostfriesland und das Musikland Niedersachsen dar.

Mein Dank gebührt ebenfalls Ihnen, liebes Publikum, dass Sie dem ältesten und einzigartigen Flächenfestival im Musikland Niedersachen stets die Treue gehalten haben. Heute sehen wir dieses in ganz besonderer Weise, denn die Stadtkirche in Jever ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das verdanken wir Ihnen, Herr Professor König, da Sie es in den vergangenen 30 Jahren einerseits geschafft haben, die Zuhörer stets musikalisch zu fesseln und andererseits viele Kinder und Jugendliche für Klassische Musik zu begeistern. Schon unser Altkanzler Helmut Schmidt bemerkte einmal, man sollte alles daran setzen, dass die „Nachwachsenden Freude an der Musik haben“.

Auch in Zukunft versprechen wir uns vom Leitbild des Musikalischen Sommers viel und hoffen, dass der Musikalische Sommer auf viele Jahre eine feste Instanz in Ostfriesland bleiben wird.

Das heutige Programm stellt einen der Höhepunkte des Festivals dar. Die renommierten Ensembles Landesjugendchor und Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester unter der Gesamtleitung von Jörg Straube, die ich an dieser Stelle ebenfalls herzlich willkommen heiße, stellen heute das Ergebnis Ihrer intensiven einwöchigen Probenphase vor.

Ich freue mich jetzt mit Ihnen auf ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art. Genießen Sie diesen klangvollen Nachmittag.

Vielen Dank”

——————————————————————————————————————————–

22.07.2014

Starcellist Jan Vogler springt für Midori ein

Eröffnungskonzert des Musikalischen Sommers am 1. August in der Lambertikirche Aurich mit neuer Besetzung

Midori bedauert es sehr, im Juli und der ersten Augusthälfte 2014 einige ihrer Konzerte, darunter auch Konzerte mit den New Yorker Philharmonikern, absagen zu müssen. Sie folgt damit der ärztlichen Anweisung, in ihrer derzeitigen frühen Schwangerschaftsphase keine langen Reisen zu unternehmen bzw. zu fliegen. Besonders bedauerlich ist es, dass dazu auch die lange geplanten Konzerte beim Musikalischen Sommer in Ostfriesland gehören. Midori, ihr Management und die Veranstalter sind derzeit bemüht, Ersatztermine für 2015 zu finden.

Umso mehr freuen wir uns sehr, dass mit dem Cellisten Jan Vogler ein Musiker allerersten Ranges gewonnen werden konnte, den 30. Musikalischen Sommer in Ostfriesland zu eröffnen! Jan Vogler ist Solist der großen Orchester weltweit und auch als Kammermusiker ein begehrter Partner. Zu seinen regelmäßigen Duo-Partnern zählen die Pianisten Hélène Grimaud und Martin Stadtfeld. Gerade erst zurückgekehrt ist Jan Vogler von einem Engagement beim Singapore Symphony Orchestra, spielt derzeit verschiedene Rezitale mit Bachs Solosuiten und eröffnet am 9. August sein eigenes Festival auf Schloss Moritzburg bei Dresden, eine der ersten Adressen für Kammermusik in Deutschland. Er ist zudem Intendant der Dresdner Musikfestspiele.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Intendanten des Musikalischen Sommers, Pianist Iwan König, wird er beim diesjährigen Eröffnungskonzert am 1.8. in der Lambertikirche in Aurich Werke von Beethoven, Bach und Schostakowitsch zur Aufführung bringen.

Für das ebenfalls von Midori abgesagte Konzert in der Kunsthalle in Emden am 2. August wird es auch Ersatz geben. Die Fagottistin Rie Koyama, ARD Preisträgerin 2013 wird mit Franziska König, Violine und Iwan König, Klavier das Atrium der Kunsthalle mit Werken von Bach, W. A. Mozart, Beethoven, Georg Heike und Mendelssohn-Bartholdy zum Klingen bringen.

Die bereits verkauften Karten für das Eröffnungskonzert in der Lambertikirche in Aurich am 1.8. und in der Kunsthalle am 2.8. behalten ihre Gültigkeit.

Der Film „Musik, mon amour“ wird weiterhin am 2.8. um 17 Uhr in der Kunsthalle gezeigt. Durch die eingetretenen Umstände werden wir diesen Film jedoch für Konzertbesucher des Kunsthallen-Konzerts kostenfrei anbieten.

(Pressemitteilung vom 22.7.2014)

——————————————————————————————————————————–

07.03.2014

Weltstar Midori eröffnet den 30. Musikalischen Sommer

Vom 1.-24. August 2014 feiert der „Musikalische Sommer in Ostfriesland“ mit 30 vielseitigen Veranstaltungen seinen 30. Geburtstag. Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto „MusikERleben“ und präsentiert gefeierte Weltstars sowie junge preisgekrönte Nachwuchskünstler. Es gibt neue Kooperationen auf Bundes-, Landes- und internationaler Ebene und ein Wiedersehen mit vielen Freunden aus drei Jahrzehnten „Musikalischer Sommer“.

Für gleich zwei Konzerte konnte die weltberühmte Stargeigerin Midori gewonnen werden: Am 1. August 2014 eröffnet sie zusammen mit dem Pianisten Özgür Aydin den 30. Musikalischen Sommer in Ostfriesland in der Auricher Lambertikirche mit Werken von Schubert, Schumann, Mozart und R. Strauss. Midori ist eine der ganz großen Geigerinnen unserer Tage. Ihre Künstlerpersönlichkeit darf man wohl getrost als einmalig bezeichnen: eine Denkerin mit gesellschaftlichem Engagement und Psychologiestudium, gerühmt für die atemberaubende, intensive musikalische Zwiesprache mit ihrem Publikum, unermüdlich rund um den Erdball unterwegs zu den großen Orchestern, Kammermusikpodien und ihren sozialen Projekten.

Gleich am nächsten Tag (2.8.) spielt die 2007 vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon zur Botschafterin des Friedens ernannte Geigenvirtuosin Midori in der Kunsthalle in Emden ein Programm mit Neuer Musik. Der Dokumentarfilm „Musik, mon amour“ mit Szenen aus dem Leben von Midori soll vor dem Konzert im Foyer der Kunsthalle gezeigt werden und den Weltstar als Menschen näherbringen. Den Grammy 2014 erhielt sie für die Einspielung von Hindemiths Violinkonzert mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbach.

Zur ausführlichen Pressemitteilung vom 7.3.2014

——————————————————————————————————————————–

Leserbrief ON vom 19.09.2013:
“Hoffnung auf sachliche Diskussion im Festival-Streit”

Betr.: Leserbrief „Ohne Bezug zur Realität?“ von Dr. Klaus Bretschneider, ON vom 6. September

Erschrocken war ich über den mitunter abschätzigen Tonfall des jüngsten Leserbriefes in Sachen “Festivalstreit”. So wird einer Partei vorgehalten, sie würde “den Leser nerven” und habe “den Sinn für die Realität verloren”.  Nun weiß ich nicht, ob der Verfasser des Briefes um die Bedeutung des Ton(fall)es in der Musik weiß, vermute aber, dass bei genauerer Kenntnis der Genese des “Festivalstreits” sowie der aktuellen Rechtslage der Leserbrief weitaus moderater ausgefallen wäre.

Zur Genese des Streites: Mein Eindruck als langjähriger Mitwirkender im “Musikalischen Sommer in Ostfriesland” (MUSO)  ist: Infolge des MUSO 2010 entzündete sich der Streit daran, dass seitens der Verwaltungsorganisation 79 Prozent des Gesamtbudgets, nämlich knapp eine halbe Million Euro nicht in “klingende Leistungen” geflossen seien. Diese Zahlen wurden jüngst von der Presse bestätigt. Weitere Nachfragen der Königs hinsichtlich gemeinsam eingeworbener Gelder und Wolfram Königs Versuch, sein vertraglich zugesichertes Recht auf freie Wahl seiner Mitarbeiter bei der Ostfriesischen Landschaft einzufordern, führten dann zur Ausweitung des Streits.

Im November 2011 schließlich kam es zum Knall, als sich die Landschaft in einer nicht mit König abgesprochenen ihres bisherigen Partners entledigen und das Kommando im MUSO übernehmen wollte. Hier aber wurde offensichtlich die Rechnung ohne den Gründer und Rechteinhaber am Festival gemacht, sodass die Landschaft ihre Hoffnung auf eine “feindliche Übernahme” des MUSO bald begraben musste.

Zu dieser Zeit aber waren viele Förderer bereits für den nächsten vertraglich vereinbarten MUSO 2012 von der Landschaft angeworben worden, wohl in der Annahme, den MUSO mit neuem Kapitän weiterführen zu können. So fanden sich viele Sponsoren bald im inhaltlich dem MUSO gleichenden „Gezeitenfestival“ wieder, sicher auch aus der Gewohnheit langjähriger Zusammenarbeit mit der Institution heraus, ohne sich neu entscheiden zu müssen.

Für mich bleibt aber die Frage, ob die in vielen Bereichen doch so verdienstvolle Ostfriesische Landschaft mit einem eigenen Festival, welches zudem zeitgleich zum von den Königs weitergeführten MUSO platziert wird, nicht ihre ureigene Aufgabe, nämlich Förderung regionaler kultureller Initiativen (wie zum Beispiel “Omas Teich”) überschreitet?

Zur aktuellen Rechtslage: Das Landgericht Aurich hat den Vertragsbruch der Ostfriesischen Landschaft, die Verweigerung der Kooperation bis Ende 2012, als solchen benannt und wird über die Höhe des Schadensersatzes an den ehemaligen Partner Ende Oktober befinden. Die Zahlungen werden sich wohl auf ein einzurichtendes Festivalbüro sowie Honorarleistungen erstrecken. Eine Klage der Landschaft wegen unerlaubten Abdrucks von Künstlerfotos im Prospekt des MUSO 2012 endete in einem Vergleich, sie wird aber angesichts des später festgestellten Vertragsbruches der Landschaft wohl erneut verhandelt werden müssen.

Dass die Anwälte der Familie König ein mögliches Missmanagement öffentlicher Gelder prüfen wollen, scheint mir angesichts des oben genannten Streitauslösers vollauf nachvollziehbar. Hilfreich wäre es hier, wenn hier die Landschaft durch ein Offenlegen ihrer Bilanzen, gerade auch zum letzten gemeinsamen MUSO 2011, die laut gewordenen Vorwürfe entkräften könnte.

Ich hoffe, dass die Streitpartner eine gesichtswahrende Einigung noch vor dem anstehenden Gerichtstermin erreichen können, und dass die mitunter ehrenrührigen Bemerkungen mancher Zeitungsleser  einer allmählich sachlicheren Diskussion weichen werden.

Christoph Otto Beyer
Vogelbeerweg 2
26607 Aurich

——————————————————————————————————————————–

ON vom 26.4.13 “Vorwurf der Festival-Macher: Landschaft hat ‘bornierten Kleingeist’”

Im Streit um Musikalischen Sommer in Ostfriesland scheint eine Einigung nicht in Sicht – Familie König reagiert auf Stellungnahme der Kulturbehörde

Aurich. Im Streit der Familie König und der Ostfriesischen Landschaft um den Musikalischen Sommer in Ostfriesland scheint eine Einigung noch fern. In der aktuellen Diskussion um die Bildrechte – hier wurde vor Gericht ein Vergleich geschlossen (wir berichteten) – reagiert nun die Familie König, spricht von einem „entsetzlich bornierten Kleingeist“ der Landschaft.

In der von Iwan König, stellvertretender künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers, verschickten Mitteilung heißt es: „Der Musikalische Sommer war laut Kooperationsvertrag mit der Ostfriesischen Landschaft verpflichtet, im Sommer 2012 sein traditionelles, seit 1983 jährlich stattfindendes Musikfestival zu veranstalten. Daher druckte und verschickte eine Mitarbeiterin im April und Mai 2012 die Einladungen zu den Meisterkursen, gab die Programmhefte in Auftrag und veröffentlichte alle Informationen auf der Facebook- und der Webseite des Festivals. Dafür nutze sie das Bild- und Archivmaterial des Musikalischen Sommers.“ Die Ostfriesische Landschaft selber habe bis einschließlich Mai 2012 dieses Bildmaterial als Download öffentlich zur Verfügung gestellt und dabei den „Musikalischen Sommer“ als „Eigentümerin“ der Fotos gekennzeichnet.

Weiter heißt es: „Nachdem die Einladungen und Werbematerialien des Musikalischen Sommers vertragsgemäß in Umlauf waren, schickte die Ostfriesische Landschaft am 31. Mai 2012 eine anwaltliche Aufforderung zur Abgabe einer mit Strafdrohungen bewehrten Unterlassungserklärung an die Mitarbeiterin des Musikalischen Sommers, forderte sie zu einer Zahlung von 12 950,91 Euro und zur Vernichtung sämtlicher Prospekte auf. Die Landschaft begründete diesen Schritt damit, in den Werbematerialien würden Fotos des Musikalischen Sommers verwendet, deren Bildrechte die Landschaft besitze.“

Erst danach, so heißt es weiter, „mit Vertrag vom 28. Juni 2012, erwirbt die Ostfriesische Landschaft dann die Bildrechte an den Pressefotos des Musikalischen Sommers von dem Festivalfotografen Herrn Krämer und zwar rückwirkend bis einschließlich 2011, verklagt die Mitarbeiterin des Musikalischen Sommers vor dem Landgericht Hamburg und gibt dort einen Streitwert von 300 000 € für dieses Archivmaterial des Musikalischen Sommers an“.

Der Kooperationsvertrag verpflichtete laut Familie König allerdings die Landschaft, den Musikalischen Sommer weiterhin auch im Jahr 2012 zu organisieren. Zu diesem Zweck verwaltete die Landschaft alle Verträge und Finanzen des Festivals. „Diese de facto Machtposition missbraucht die Landschaft nun aber zu dem Zweck, die Durchführung des seit 1984 bestehenden Musikalischen Sommers zu behindern“, ärgern sich die Macher des Musikalischen Sommers. Zu der Fortsetzung des Musikalischen Sommers sei nämlich alleine die Familie König befugt, wie der Kooperationsvertrag „ausdrücklich und unmissverständlich“ bestimme.

Nachdem die Ostfriesische Landschaft im Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Aurich noch am 21. September 2012 erklärt habe, sie sei „nicht zu einer vergleichsweisen Einigung des Rechtsstreits bereit“, habe der Musikalische Sommer im Nebenverfahren um die Bildrechte am 13. März 2013 einen Vergleich mit der Landschaft geschlossen. Das Festival könne deshalb aufgrund der Klage bereits seit Juni 2012 nicht mehr auf sein eigenes Foto-, Festival- und Archivmaterial zurückgreifen und habe alle diesbezüglichen Daten vernichten müssen. Trotzdem habe die Landschaft am 10. April 2013 eine erneute Aufforderung zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 105 790,69 Euro an zwei Mitarbeiter des Musikalischen Sommers geschickt, da das alte Archivmaterial noch „öffentlich zugänglich“ sei. Das treffe allerdings nicht zu, sagen die Macher des Musikalischen Sommers.

Es stellt sich laut der von Iwan König versandten Mitteilung die Frage, „warum die Ostfriesische Landschaft das überregional und international renommierte Festival in dieser Art und Weise verfolgt, behindert und bestraft“. Der Auftrag der Landschaft ist satzungsgemäß, mit kulturellen Organisationen zusammenzuarbeiten und sie mit Rat und Tat zu unterstützen. Stattdessen betreibe, so heißt es weiter „die Ostfriesische Landschaft offenbar machtpolitische Einschüchterung der Festivalveranstalter“. „Sie offenbart einen entsetzlich bornierten Kleingeist, der im Kontrast zur hohen musikalischen Qualität des Musikalischen Sommers in Ostfriesland steht“, heißt es abschließend in der Mitteilung.

——————————————————————————————————————————–

Leserbrief OZ 23.4.13:
“Wir sind enttäuscht von ‘unserem’ Förderverein”

Zum Artikel “Förderverein lässt Familie König im Stich”, OZ vom 8. April, schreibt Gregor Buiting aus Moormerland:

Seit nunmehr 16 Jahren sind meine Frau und ich Zuhörer in Ihren wunderbaren Konzerten. Daher hatten wir uns auch zwischenzeitlich den „Freunden des Musikalischen Sommers“ angeschlossen. Noch in Essen wohnend haben wir selbst dort begeistert von dieser herrlichen sommerlichen Ein-richtung erzählt und sogar den ein oder anderen Urlauber in Ihre Konzerte gelockt.

Jetzt wohnen wir seit bereits 4 Jahren in Moormerland. Um so enttäuschter waren wir, als wir feststellen mussten, dass „unser“ Förderverein sich nicht selbstverständlich hinter Ihre Familie stellte und waren wohl die ersten, die hieraus sofort ihre Konsequenzen gezogen und die Mit-gliedschaft gekündigt haben. Tatsächlich war uns nicht entgangen, dass die Führung unseres früheren Vereins ihre Konzerte – wenn überhaupt – dann mehr oder weniger als Gesandte der musikalischen „Konkurrenz“ besucht hatte. Einige Äußerungen ließen uns dies vermuten.

Heute nun lesen wir in der OZ das, was wir schon lange haben kommen sehen und fühlen uns in unserer frühen Entscheidung bestätigt. Diesen Schritt dann auch noch mit der „musikalischen Qualität“ zu begründen, schlägt dem Fass den Boden aus. Wir fragen uns, wie weit die Arroganz der finanziellen Macht denn noch gehen muss und wer aus dem Freundeskreis der Gezeitenkonzerte sich zu einer solchen Anmaßung berechtigt fühlt. Als jemand, der vor vielen Jahren Musikwissenschaft studiert hat und viele Jahre als Studienrat für Deutsch und Musik tätig war, glaube ich zu wissen, wovon ich schreibe.

——————————————————————————————————————————–

Leserbrief OZ 13.4.13:
“Wünsche den Königs Kraft und Sponsoren”
Leserbrief ON 17.4.13: “Ins gemacht Nest…”

Zum Artikel “Förderverein lässt Familie König im Stich” schreibt Luise Kielmann aus Aurich /
Betr.: “Familie König verliert ihre ‘Freunde’”, ON vom 8. April

Herrschafts(Ge)zeiten noch mal! Hier hat sich einer ins gemachte Nest gesetzt! Wie kann man zum Thema Musikalischer Sommer und Gezeitenkonzerte so von einem Qualitätssprung reden und schreiben? Künstler wie Tine Thing Helseth oder Vladimir Ashkenazy wären erstaunt über diese Diskussion. Alle Künstler des 28 Jahre alten Musikalischen Sommers wären zu Recht empört!

Es gründete sich doch kein Verein zur Förderung des Musikalischen Sommers, wäre er nicht von der hohen Qualität der Konzertreihe überzeugt! Ich verstehe die Beweggründe, auszutreten, aber leider war in diesem Falle der Rückzug verbunden damit, sich nicht mehr positiv für Familie König einmischen zu können! Wie ein so bekannter Pianist wie Matthias Kirschnereit sich in ein laufendes Verfahren einspannen ließ, ist für mich erstaunlich und sehr aussagekräftig!

Ich habe die Gezeitenkonzerte nicht besucht und werde sie nicht besuchen!

Dass es einer Institution wie der Ostfriesischen Landschaft, die sich auf hohem kulturellen Niveau wähnt, nicht möglich ist, nach so langen Jahren, in denen man sich kennt, zu einem Konsens zu gelangen, der für beide Parteien zur Akzeptanz führt, ist für mich nicht nachzuvollziehen! Ich wünsche Familie König Kraft und Sponsoren, die uns den Musikalischen Sommer erhalten.

——————————————————————————————————————————–

Leserbrief ON 13.4.2013:
“Triumph des ‘Copy and Paste’”?

Betrifft: “Künstler stellen ihre Entdeckungen vor”, ON vom 13. März

Interessiert nahm ich die ON zur Hand, um mich über die neue Programmvorstellung der “Gezeitenkonzerte” zu informieren. Schließlich ist da doch im letzten Jahr ein Festival aus dem Boden gestampft worden, welches neben dem “Musikalischen Sommer” ein eigenes Gepräge entwickeln möchte, auch um Verwechslungsgefahr mit dem etablierten Traditionsfestival aus-zuschließen.

Und ich fasse mir an den Kopf: Eröffnungskonzert in Aurich-Lamberti mit Kammermusik und Abschlusskonzert mit Orchester in Emden. Familientag in Campen und Neue Musik in der Kunst-halle. Statoil-Protegés in Horsten und Jazz in Aschendorf. “Grenzgänger” mit den Niederlanden sowie Wort und Musik in Münkeboe. Die Krone: Ein namhafter deutscher Geiger lässt sich von einem aus Taiwan gemieteten Streichorchester begleiten.

Die Verwirrung ist komplett. Hat Herr Kirschnereit kein eigenes Konzept oder muss er das Konzept Anderer ausfüllen, das – doch wohl nicht aus Ideenlosigkeit oder Bequemlichkeit – mit dem des bekannten “Musikalischen Sommer” quasi identisch ist? Oder hat einfach nur das Prinzip des “Copy and paste” in ostfriesische Kulturetagen Einzug gehalten?

Bitte etwas mehr unverwechselbares Profil, wie es das Bild des von den Gezeiten durchfurchten Wattbodens doch nahelegen würde, wünscht Christoph Otto Beyer, Vogelbeerweg 2, 26607 Aurich