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KAMMERKONZERT: „Rhapsodie & Filmmusik“

Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
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Bagband | Kirche

17. Juli 2018
20:00 Uhr

Programm

„RHAPSODIE & FILMMUSIK“

Claude Debussy Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier
Leonard Bernstein Sonate für Klarinette und Klavier
Nino Rota Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier
Filmmusiken von Henri Mancini, Nino Rota u. a.

DIMITRI ASHKENAZY Klarinette
IWAN KÖNIG Klavier
N.N. Violoncello

 

Zum Konzert

„Clarinet, ital. Clarinetto, ist ein Blasinstrument von Holz, welches sich durch einen angenehmen Ton sehr zu seinem Vortheile auszeichnet“, schrieb Heinrich Christoph Koch 1802 in seinem Musikalischen Lexikon. Wie sehr sich dieser „Vortheil“ bis heute in Form von Hörgenuss auswirkt, zeigt hin- und mitreißend der Klarinettist Dimitri Ashkenazy, der in seinem internationalen Konzertkalender seit Jahren immer den Musikalischen Sommer einflicht. Gemeinsam mit dem Pianisten Iwan König erweist er zwei Jubilaren seine Reverenz: Mit Claude Debussys (100. Todestag) berühmter Rhapsodie, die als eines der bedeutendsten Klarinettenwerke des 20. Jahrhunderts überhaupt gilt, und der virtuosen Klarinettensonate des jungen Leonard Bernstein, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Nino Rota hat vor allem als Filmmusikkomponist Berühmtheit erlangt, ganz zu recht, wie die Musiker neben Filmmusiken von Henri Mancini und anderen in Rotas Musiken zu „Der Leopard“, „Der Pate“ oder „Amarcord“ hörbar machen. Dass Rota auch klassische Formen beherrschte, beweist eindrucksvoll sein 1973 komponiertes Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier.

kultureller Streifzug

Geschichte des „Großen Vehns” – Fehnmuseum Eiland
Die Einführung in die Geschichte des Fehns beginnt bei Tee und Kuchen. Der anschließende Rundgang führt fachkundig in die Fehnkultur ein, die Geschichte der Mühle, der Schleuse und der Kapitänshäuser, um dann beim anschließenden Gang durch das nahe gelegene Museum die ersten Eindrücke zu vertiefen und die Fehngeschichte lebendig werden lassen.

Treffpunkt: Parkplatz am Fehnmuseum Eiland, Leerer Landstraße 59, 26629 Westgroßefehn
Uhrzeit: 17:30-19:00 Uhr

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Klarinette

Dimitri Ashkenazy, geboren in New York, siedelte 1978 mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium “Mit Auszeichnung” abschloss. 1992-93 war er Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an.

Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.

Zu den Orchestern, mit denen er konzertierte, gehören u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra, das Prager Kammerorchester, die Sinfonia Varsovia, die Camerata Academica Salzburg und das Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi». Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki, Gary Bertini, Edita Gruberova, Barbara Bonney, Cristina Ortiz, Ariane Haering, Helmut Deutsch, und natürlich mit seinem Bruder Vovka und seinem Vater Vladimir Ashkenazy.

Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei Paladino, Orlando, Pan Classics, Decca, DUX und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zur «NationalUniversity of Singapore», zur Universität von Auckland, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

In der Saison 2014-15 tritt Dimitri Ashkenazyu.a. mit dem Cairo Symphony Orchestra, der Philharmonie Baden-Baden, der Cappella Istropolitana, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orkestra Sion Istanbul, dem Athens State Symphony Orchestra und dem Oregon Music Festival Orchestra, sowie in Kammermusikkonzerten in Neuseeland, Australien, Deutschland, Spanien, der Schweiz, Österreich, Italien und den USA auf.
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Jan Vogler, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.