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„MÄRCHENERZÄHLUNGEN“

Dimitri Ashkenazy | Foto © Jean Mayerat
Dimitri Ashkenazy | Foto © Jean Mayerat
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Holtrop | Kirche

3. Juli 2017
20:00 Uhr

Programm

„MÄRCHENERZÄHLUNGEN“

Robert Schumann „Kinderszenen“ op. 15
Robert Schumann „Märchenerzählungen“ für Klarinette, Viola und Klavier op. 132
Jürg Hanselmann Sonate für Klarinette und Klavier (Uraufführung)
Wolfgang Amadeus Mozart „Kegelstatt-Trio“ Es-Dur KV 498

DIMITRI ASHKENAZY Klarinette
ERIK WENBO XU Viola
IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

Als ein Dutzend putziger kleiner Dinger bezeichnete der junge Robert Schumann seine „Kinderszenen“, ein Reigen musikalischer Momentaufnahmen, der seinen Zauber durch den raschen Wechsel der Klangcharaktere entfaltet. In den „Märchenerzählungen“ gestaltete Schumann einen Zyklus von Fantasiestücken, teils träumerisch und poetisch, teils forsch. Die Besetzung dieses Klaviertrios mit Klarinette und Viola, deren dunkles Timbre er als besonders romantisch und geheimnvoll ansah, hatte Schumann sich bei Wolfgang Amadeus Mozart abgeguckt, der mit seinem für das häusliche Musizieren mit Freunden komponierten charmanten „Kegelstatt-Trio“ 1788 diese Instrumentenkombination ersonnen hatte. Als ein „Freundschaftswerk“ ist sicher auch die 2016 für Dimitri Ashkenazy komponierte Klarinettensonate von Jürg Hanselmann zu bezeichnen, die in diesem Konzert ihre Uraufführung erlebt!

kultureller Streifzug

GARTENBESICHTIGUNG BEI FAMILIE LIEBERT IN WIESENS
Der naturbelassene, 5000 Quadratmeter große und parkähnliche Garten birgt viele Überraschungen auf verschlungenen Pfaden. Er besticht durch zahlreiche seltene Sträucher und Gehölze und eine große Obstwiese, die direkt am Ems-Jade-Kanal gelegen ist.

Treffpunkt: Garten von Gerhard Liebert, Kippweg 1, 26605 Aurich Wiesens
Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr

Förderer

Dieses Konzert wird unterstützt durch:

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Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Klarinette

Dimitri Ashkenazy, geboren in New York, siedelte 1978 mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium “Mit Auszeichnung” abschloss. 1992-93 war er Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an.

Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.

Zu den Orchestern, mit denen er konzertierte, gehören u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra, das Prager Kammerorchester, die Sinfonia Varsovia, die Camerata Academica Salzburg und das Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi». Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki, Gary Bertini, Edita Gruberova, Barbara Bonney, Cristina Ortiz, Ariane Haering, Helmut Deutsch, und natürlich mit seinem Bruder Vovka und seinem Vater Vladimir Ashkenazy.

Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei Paladino, Orlando, Pan Classics, Decca, DUX und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zur «NationalUniversity of Singapore», zur Universität von Auckland, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

In der Saison 2014-15 tritt Dimitri Ashkenazyu.a. mit dem Cairo Symphony Orchestra, der Philharmonie Baden-Baden, der Cappella Istropolitana, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orkestra Sion Istanbul, dem Athens State Symphony Orchestra und dem Oregon Music Festival Orchestra, sowie in Kammermusikkonzerten in Neuseeland, Australien, Deutschland, Spanien, der Schweiz, Österreich, Italien und den USA auf.
Erik Wenbo Xu © Karsten Gleich
Erik Wenbo Xu © Karsten Gleich
Erik Wenbo Xu | Viola

Erik Wenbo Xu, geboren in der V. R. China, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Dort schloss er im Jahr 2006 seine Künstlerische Ausbildung für Viola bei Prof. G. Teuffel und Kammermusik beim Melos Quartett mit Auszeichnung und im Frühjahr 2009 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Erik Wenbo Xu ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe in China, Stipendiat des DAAD, Villa musica, Schubertiade und wurde in die Europäische Streicherakademie Bonn aufgenommen. Wesentliche künstlerische Impulse erhielt Erik Wenbo Xu insbesondere durch Eberhard Feltz, Franz Beyer, Wolfram König und andere.

Solo- und Kammermusikkonzerte führen ihn ins europäische Ausland und Asien. Regelmäßig wird er von Internationalen Musikfestivals eingeladen. Als Solist trat er mit dem Stuttgarter Kammerorchester, Brenzhaus Kammerorchester, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz oder Philharmonisches Orchester Kiel auf. Erik Wenbo Xu spielte zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitte ein und wirkte an Fernsehproduktionen mit. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Jade Quartetts und erhielt mit dem Ensemble den 1. Preis beim deutschlandweiten Hochschulwettbewerb Frankfurt 2004, den Iris-Marquart Preis und beim „The 5th Japan Osaka International Chamber Music Competition 2005“ den 3. Preis.

Erik Wenbo Xu war Mitglied der Dresdner Philharmonie, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Philharmonischen Orchester Kiel als Solo-Bratscher. Seit 2011 ist Erik Xu stellvertretender Solo-Bratscher beim NDR Sinfonieorchester Hamburg.

Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Jan Vogler, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.