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„MIT UND OHNE WORTE“: Ulrike Schneider & Iwan König

Ulrike Schneider | Foto: Mario Zgoll
Ulrike Schneider | Foto: Mario Zgoll
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Wittmund | Kirche

24. Juli 2017
20:00 Uhr

Programm

„MIT UND OHNE WORTE“

Wolfgang Amadeus Mozart Ausgewählte Lieder
Edvard Grieg Lieder aus „Haugtussa“ op. 67 auf Texte von Arne Garborg
Frédéric Chopin Ballade Nr. 1 op. 23 | Nocturne cis-Moll op. 48 Nr. 1 | Walzer Des-Dur op. 64 Nr. 1 | Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2 | Étude op. 25 Nr. 7 cis-Moll | Scherzo Nr. 1 op. 20

ULRIKE SCHNEIDER Mezzosopran
IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

Ein Mädchen mit einer wunderbaren Stimme ist dafür verantwortlich, dass Edvard Grieg nicht nur zum berühmtesten Komponisten Norwegens avancierte, sondern auch etwa 160 Lieder für diese Sängerin schrieb, die später seine Frau wurde. Griegs Zyklus „Haugtussa“, gilt als die vollendetste seiner Liedschöpfungen.Wolfgang Amadeus Mozart hat nur wenige Lieder geschrieben, doch durchziehen aus Gefälligkeit geschrieben freündstücke sein ganzes Leben. Sie alle sind, ob vom Kinde oder vom erwachsenen Operncompositeur, geniale kleine Genreskizzen.

Als Meister der kleinen Form gilt Frédéric Chopin, ganz ohne Text, war er doch in seiner Musik allein schon ein elegischer, tiefgründiger, keuscher und träumerischer Poet, um mit seinem Kollegen Franz Liszt zu sprechen. Die gleichermaßen auf der Opernbühne wie im Konzertsaal gefeierte Mezzosopranistin Ulrike Schneider gestaltet gemeinsam mit dem Pianisten Iwan König einen bezaubernden Liederabend, mit und ohne Worte.

kultureller Streifzug

FÜHRUNG DURCH DEN SKULPTURENGARTEN FUNNIX
Inmitten des Harlinger Landes liegt in Ruhe und Beschaulichkeit das Warfendorf Funnix mit seiner 800 Jahre alten Backsteinkirche. Direkt gegenüber befindet sich der Skulpturengarten des Stahlplastikers Leonard Wübbena. Dieses Gesamtkunstwerk präsentiert während der Sommermonate neben dem Bestand der Sammlung namhafter Stahlbildhauer der zeitgenössischen Szene eine Kunstausstellung mit wechselnden „Gastkünstlern“, in diesem Jahr, zum 10-jährigen Jubiläum, zum Thema „Sagenhaft“!

Treffpunkt: Skulpturengarten, Funnix 2, 26409 Wittmund
Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Ulrike Schneider | Foto: Mario Zgoll
Ulrike Schneider | Foto: Mario Zgoll
Ulrike Schneider | Mezzosopran

Ulrike Schneider wurde im westfälischen Hamm geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie u.a. bei Kurt Widmer, Hanne-Lore Kuhse, Ingrid Bjoner, Astrid Vanay und Margreet Honig. Nach dem Opernstudio an der Bayerischen Staatsoper München folgten Engagements an das Luzerner Theater, an die Oper Halle sowie Gastverträge an die Hamburgische Staatsoper oder das Teatro Massimo in Palermo. In das Repertoire der vielseitigen Sängerin gehören Rollen wie Dorabella, der Komponist, Orpheus, Brangäne, Adalgisa oder Eboli. Eine rege Konzerttätigkeit führte die Sängerin in viele große Konzertsäle in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Irland und Italien. Sie ist regelmäßiger Gast beim MDR zu Rundfunkübertragungen und Einspielungen. Ulrike Schneider arbeitet mit Dirigenten wie Howard Arman, Marcus Creed, Fabio Luisi, Michael Hofstetter und Klaus Weise. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift OPERNWELT erhielt sie 2002 für den Sesto in »La Clemenza di Tito« drei Nominierungen zur Sängerin des Jahres, 2003 kam eine Nominierung für den Tirinto in »Imeneo« hinzu. Inzwischen reichen ihre Partien von Siebel über Glucks Orfeo bis zur Venus in »Tannhäuser«.

Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Jan Vogler, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.