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Frank Dupree | Klavier

Frank Duprée | Foto © Sebastian Heck
Frank Duprée | Foto © Sebastian Heck

Der deutsche Pianist Frank Dupree ist ein junger, aufstrebender und international gefragter Künstler. Mit seiner herausragenden musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seinem farbigen Spiel begeistert Frank Publikum und Presse gleichermaßen. 2014 gewann er als einziger Preisträger den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Pianisten-Legende Emanuel Ax schrieb über ihn: „Er ist ein außergewöhnlicher, empfindsamer und enorm interessanter Künstler. Ich habe keinen Zweifel, dass er noch eine bedeutende Rolle bei den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“

Zunächst wurde Frank am Schlagzeug ausgebildet, bevor er eine professionelle Pianistenlaufbahn begann. Sein breitgefächertes Repertoire erstreckt sich von der barocken bis zur zeitgenössischen Musik. Besonders die Uraufführung zeitgenössischer Werke zeichnet den facettenreichen Jungpianisten aus. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit namhaften Komponisten wie Péter Eötvös und Wolfgang Rihm, dessen neuestes Konzertstück Con Piano? Certo! er im Juni 2015 zusammen mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe unter der Leitung von GMD Justin Brown zur Uraufführung brachte.

Höhepunkte seiner vergangenen Engagements waren Konzerte mit dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Minnesota Symphony Orchestra, dem Berner Sinfonieorchester, dem Vestfold Symphony Orchestra (Norwegen) sowie Konzerte mit deutschen Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, der Baden-Badener Philharmonie und der Meininger Hofkapelle. Frank ist zudem ein hochgeschätzter Kammermusiker und war kürzlich Stipendiat der Kammermusikakademie des Heidelberger Frühlings und der Verbier Festival Academy.

In der Saison 2015/2016 gibt Frank als Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs Konzerte in über 30 Städten Deutschlands. Solo- und Kammermusik-Konzerte führen ihn nach Bayreuth, Frankfurt, Hannover, Heidelberg und Köln. Er konzertierte beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Ludwigsburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling und dem Festival de Musique Montreux-Vevey (Schweiz). Des Weiteren wird Frank mit den Duisburger Philharmonikern, dem Kristiansand Sinfonieorchester (Norwegen) und dem Malmö Symfonie Orkester (Schweden) sein Solo-Debüt geben.

In einer dreijährigen Zusammenarbeit mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wird Frank ab 2016 in seiner eigenen Konzertreihe CONNECT IT! stilübergreifende Programme gestalten, in denen er unter anderem alle fünf Klavierkonzerte Beethovens vom Klavier aus leiten wird. Zudem startet Frank seine von ihm ins Leben gerufene Initiative SIXchange, die es ihm und Konzertveranstaltern ermöglichen soll, neue und kreative Wege zu finden, um bei Aufführungen aktiver und enger mit dem Konzertpublikum in Kontakt zu treten.

Sein pianistisches Können und seine große Musikalität mit dem Dirigieren zu verbinden, zeichnet den jungen Künstler im Besonderen aus. 2012 wurde Frank in der Kategorie „Dirigieren vom Klavier aus“ mit dem 1. Preis und dem Publikums-preis beim Internationalen Hans-von-Bülow Wettbewerb in Meiningen für seine Interpretation des 3. Klavierkonzerts in c-Moll von Beethoven ausgezeichnet. Kurz darauf wurde er eingeladen, bei der Play-Direct-Academy mit Joseph Swensen, Stephen Kovacevich und François Leleux mit dem Orchestre de Chambre de Paris teilzunehmen. Als Dirigent assistierte er bereits Dirigenten wie Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Mario Venzago.

Im Sommer 2015 erschien seine Debüt-CD Opus 1 beim Label GENUIN classics mit Werken von Beethoven, Berg, Berio und einer Weltersteinspielung von Eötvös‘ Erdenklavier – Himmelklavier.

1991 in Rastatt geboren, wird Frank Dupree seit seinem sechsten Lebensjahr von der Konzertpianistin und Pädagogin Prof. Sontraud Speidel unterrichtet und gefördert. Im Wintersemester 2015/2016 setzt Frank Dupree sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Master-Studiengang fort. Wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Emanuel Ax, Ralf Gothóni, Klaus Hellwig, Alexander Braginsky, Cyprien Katsaris, Ferenc Rados, Gábor Takács-Nagy und Stephen Kovacevich.

Er ist Carl-Heinz Illies-Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und seit dem Sommersemester 2013 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.