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Rudolf Leopold | Violoncello

Rudolf Leopold © Werner Kmetschitsch
Rudolf Leopold © Werner Kmetschitsch

Rudolf Leopold wurde in Wien geboren und studierte an der Wiener Musikhochschule bei Richard Kortschak und Tobias Kühne. Daneben betrieb er auch ein Klavier- und Kompositionsstudium. Als Mitglied des Franz-Schubert-Quartetts (1974 bis 1983) festigte er international seinen Ruf als Cellist.

1983 bis 1990 war Rudolf Leopold Dozent für Kammermusik an der Wiener Musikhochschule, danach trat er eine Stelle als ordentlicher Professor an der Kunstuniversität in Graz an. Er war bis zu seiner Auflösung im Jahr 2000 Mitglied des weltberühmten Wiener Streichsextetts, mit dem Rudolf Leopold Tourneen in ganz Europa, in die USA und nach Japan unternahm und auch zu den Salzburger Festspielen und zum Edinburgh Festival eingeladen wurde.

Er wirkte lange Zeit in Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus Wien mit und war und ist nebenher auch als Solist erfolgreich tätig. Als solcher hat er neben selten gespielten Cellokonzerten, wie z. B. jenen von Monn, Enescu und Dohnányi, schon einige moderne Werke mit Orchester uraufgeführt. Eine seiner großen Lieben gilt auch der Kammermusik, der er in verschiedensten Besetzungen und mit prominenten Partnern und überall auf der Welt frönt. Rudolf Leopold spielt auf einem italienischen Cello aus dem Jahre 1679, dessen Boden von Andrea Guarneri stammt.

Quelle: styriarte.com

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