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Abschlusskonzert 36. Musio (Zusatzkonzert)

Festivalorchester des Musikalischen Sommers
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Emden | JaL Bibliothek

8. August 2021
17:00 Uhr

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Kammerkonzert F-Dur KV413
(als Klavierquintett)
Johannes Brahms
Klavierquintett f-Moll op. 34

// IWAN KÖNIG Klavier
// FRANZISKA KÖNIG Violine
// JOHANNES STRAKE Violine
// ERIK WENBO XU Viola
// XIAOLU LI Violoncello

Zum Konzert

Mit zwei Werken für Klavierquintett-Besetzung von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms geht der 36. Musikalische Sommer traditionell mit dem Abschlusskonzert in der großartigen Johannes a Lasco Bibliothek Emden zu Ende. Doch das Vergnügen geht weiter: Nur drei Wochen später beginnt am 2. September 2021 der 37. Musikalische Sommer in Ostfriesland!

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Xiaolu Li | Foto © YANDONG Studio
Xiaolu Li | Violoncello

Xiaolu Li, wurde in China geboren und lebt in Deutschland. Ihren Master schloss sie an der Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover ab. Ihren Bachelor-Abschluss erhielt sie vom Shanghai Conservatory of Music. Bereits im Alter von 10 Jahren war sie Jungsstudentin an der Conservatory of Music Wuhan, China. Unterrichtet und ausgebildet wurde Sie unter anderem von den Cellisten Prof. Tilmann Wick, Prof. Christoforo Pestalozzi sowie Prof. Cao Min. Während ihrer Studienzeit in Europa partizipierte XiaoLu an diversen Musikfestivals und Meisterkursen. Sie spielte im Saint-Saëns Cellokonzert mit dem Swiss Bill Symphonieorchester und im Jahr 2015 eröffnete sie mit Tchaikovskys „Rokoko-Thema und Variationen“ zusammen mit dem Shanghai Symphonie-Kammer-Orchester das internationale Shanghai Frühlingsmusikfest. Weiterhin wurde Sie zum internationalen Hongkong Kammermusikfestival, dem britischen Edinburgh Kammermusikfestival, dem österreichischen European Arts Festival sowie zu verschiedenen Kulturprogrammen zum Deutsch- Chinesischen Austausch eingeladen. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des chinesischen kulturellen Austauschprogramms International Rhein Music Festival & Academy.

Johannes Strake | Foto © Denise Biffar
Johannes Strake | Violine

Johannes Strake erhielt seine musikalische Ausbildung von Herbert Gill (Musikschule Landshut), Ingolf Turban (Hochschule für Musik und Theater München) und Alexander Janiczek (Guildhall School of Music and Drama London). Ab 2014 studierte er bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Heime Müller, Thomas Brandis, Roman Nodel und Mi-Kyung Lee. Johannes Strake ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, unter anderem des Ibolyka-Gyarfas-Violinwettbewerbs, des Johannes-Brahms-Wettbewerbs und des Vasco-Abadjiev-Violinwettbewerbs. Außerdem wurde er im Sommer 2013 in die Akademie des Zermatt-Festivals aufgenommen, das das Scharoun-Ensemble der Berliner Philharmoniker veranstaltet. Johannes Strake war Konzertmeister der Deutschen Streicherphilharmonie unter Michael Sanderling und der Jungen Deutschen Philharmonie. Er wirkte mehrere Jahre lang als stellvertretender Konzertmeister in der NDR Radiophilharmonie Hannover. Derzeit spielt er im NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg als stellvertretender Stimmführer der zweiten Geigen. Johannes Strake spielt auf einer modernen Geige von Julia Maria Pasch aus dem Jahr 2016.

Erik Wenbo Xu © Karsten Gleich
Erik Wenbo Xu | Viola

Erik Wenbo Xu, geboren in der V. R. China, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Dort schloss er im Jahr 2006 seine Künstlerische Ausbildung für Viola bei Prof. G. Teuffel und Kammermusik beim Melos Quartett mit Auszeichnung und im Frühjahr 2009 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Erik Wenbo Xu ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe in China, Stipendiat des DAAD, Villa musica, Schubertiade und wurde in die Europäische Streicherakademie Bonn aufgenommen. Wesentliche künstlerische Impulse erhielt Erik Wenbo Xu insbesondere durch Eberhard Feltz, Franz Beyer, Wolfram König und andere.

Solo- und Kammermusikkonzerte führen ihn ins europäische Ausland und Asien. Regelmäßig wird er von Internationalen Musikfestivals eingeladen. Als Solist trat er mit dem Stuttgarter Kammerorchester, Brenzhaus Kammerorchester, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz oder Philharmonisches Orchester Kiel auf. Erik Wenbo Xu spielte zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitte ein und wirkte an Fernsehproduktionen mit. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Jade Quartetts und erhielt mit dem Ensemble den 1. Preis beim deutschlandweiten Hochschulwettbewerb Frankfurt 2004, den Iris-Marquart Preis und beim „The 5th Japan Osaka International Chamber Music Competition 2005“ den 3. Preis.

Erik Wenbo Xu war Mitglied der Dresdner Philharmonie, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Philharmonischen Orchester Kiel als Solo-Bratscher. Seit 2011 ist Erik Xu stellvertretender Solo-Bratscher beim NDR Sinfonieorchester Hamburg.

Franziska König | Foto © Karsten Gleich
Franziska König | Violine

Franziska König entstammt einem sehr musikalischen Elternhaus und konnte bereits mit 12 Jahren in Tokyo einen triumphalen Erfolg mit Mendelssohns Violinkonzert feiern. Nach dem Gewinn des 1. Preises beim internationalen Musikwettbewerb in Lugano bereiste Franziska König als Solistin und Kammermusikerin Europa, Asien und die USA. Sie trat bei zahlreichen Festivals, wie dem Lockenhauser Kammermusikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem „Fine Arts Festival“ in Taipeh und den Internationalen Musikfestspielen in Bad Hersfeld auf. Zahlreiche CDs, so beispielsweise die Gesamteinspielung der Werke für Solo Violine von Johann Sebastian Bach, geben Zeugnis der einladenden „Vielsaitigkeit“ der Künstlerin.

Iwan König © Babett Ehrt
Iwan König | Klavier

Iwan König ist Intendant des internationalen Klassikfestivals Musikalischer Sommer in Ostfriesland. 1964 in Bonn in eine Musikerfamilie hineingeboren, zog er mit dieser als fünf-jähriger von Deutschland nach Ostasien und wuchs – mit einer halbjährigen Unterbrechung in Wien – bis zu seinem 13. Lebensjahr in Taiwan und Japan auf. Ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren von seinem Vater, Professor Wolfram König, einem weltweit tätigen renommierten Violinpädagogen. Im Alter von 11 Jahren trat Iwan König bereits in einem öffentlichen Konzert in Tokyo auf und spielte Chopins hochvirtuose Etüden op. 10.  Nach der Rückkehr der Familie nach Europa nahm ihn Professor Karl-Heinz Kämmerling als Jungstudent in die Hochschule für Musik und Theater in Hannover auf. Später studierte er bis zur Konzertreife bei  Prof. Klaus Hellwig an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein Debut als Solist mit Orchester hatte Iwan König als 15-jähriger mit Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Bremer Staatsorchester. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester, der Geigerin Franziska König  machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. 1980 lernte er den weltberühmten Pianisten Byron Janis kennen. Diese Begegnung führte zu einem Studienaufenthalt 1981 bei Janis in New York.

Iwan König bereiste als Pianist Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und war neben zahlreichen Solorezitals und Auftritten mit seiner Familie in Konzerten mit Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug, Philippe Graffin, Sebastian Manz, Tine Thing Helseth, Jan Vogler und dem Solocellisten des Concentus Musicus, Herwig Tachezi zu erleben, mit dem er das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Ludwig van Beethoven für das Label Gramola einspielte. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Zudem hatte er mehrere Jahre lang eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.