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Kammerkonzert: Dimitri Ashkenazy (Zusatzkonzert)

Dimitri Ashkenazy © Stephan Schweiger
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Dunum | Kirche

14. Juli 2021
18:00 Uhr

Programm

Camille Saint-Saëns
Sonate op. 167 für Klarinette & Klavier
Ernest Bloch
Concertino für Flöte, Klarinette & Klavier
John Rutter Suite Antique
Dimitri Schostakowitsch
Vier Walzer

// BARBARA-GABRIELLA BOSSERT Flöte
// DIMITRI ASHKENAZY Klarinette
// IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

Was wäre ein Musikalischer Sommer ohne ein Konzert von Dimitri Ashkenazy? Seit vielen Jahren schon ist er ein geschätztes Mitglied unserer „Festivalfamilie“.

In diesem Jahr tritt Dimitri Ashekenazy zusammen mit Iwan König und der gefeierten schweizerischen Flötistin Barbara-Gabriella Bossert auf. Gemeinsam präsentieren sie ein Programm, das einen Bogen von der romantisch angehauchten Sonate des Parisers Camille Saint-Saëns über Ernest Blochs ausgelassenes Concertino bis zu Dimitri Schostakowitschs vier Walzern für Flöte, Klarinette und Klavier spannt.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Barbara-Gabriella Bossert © Musikalischer Sommer in Ostfriesland
Barbara-Gabriella Bossert | Flöte

Barbara-Gabriella Bossert ist freischaffende Flötistin, Mitglied in verschiedensten Kammermusikgruppen und Managerin von tacchi alti, welches sie 2007 mit der Harfenistin Kathrin Bertschi gegründet hat. Sie war über lange Jahre Soloflötistin in namhaften Orchestern, zum Beispiel im São Paulo Symphony Orchestra in Brasilien, im Aargauer Kammerorchester und war Mitglied bei Chaarts. Daneben setzte sie sich für zeitgenössische Musik ein, gründete zwei Ensembles (amaltea und zora) und hat damit viele Uraufführungen, Radioaufnahmen und große Tourneen im In- und Ausland gespielt. Sie unterrichtet seit vielen Jahren Privatschülerinnen und -schüler.

Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Klarinette

Dimitri Ashkenazy, geboren in New York, siedelte 1978 mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium „Mit Auszeichnung“ abschloss. 1992-93 war er Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an.

Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.

Zu den Orchestern, mit denen er konzertierte, gehören u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra, das Prager Kammerorchester, die Sinfonia Varsovia, die Camerata Academica Salzburg und das Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi». Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki, Gary Bertini, Edita Gruberova, Barbara Bonney, Cristina Ortiz, Ariane Haering, Helmut Deutsch, und natürlich mit seinem Bruder Vovka und seinem Vater Vladimir Ashkenazy.

Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei Paladino, Orlando, Pan Classics, Decca, DUX und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zur «NationalUniversity of Singapore», zur Universität von Auckland, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

In der Saison 2014-15 tritt Dimitri Ashkenazyu.a. mit dem Cairo Symphony Orchestra, der Philharmonie Baden-Baden, der Cappella Istropolitana, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orkestra Sion Istanbul, dem Athens State Symphony Orchestra und dem Oregon Music Festival Orchestra, sowie in Kammermusikkonzerten in Neuseeland, Australien, Deutschland, Spanien, der Schweiz, Österreich, Italien und den USA auf.
 
Iwan König © Babett Ehrt
Iwan König | Klavier

Iwan König ist Intendant des internationalen Klassikfestivals Musikalischer Sommer in Ostfriesland. 1964 in Bonn in eine Musikerfamilie hineingeboren, zog er mit dieser als fünf-jähriger von Deutschland nach Ostasien und wuchs – mit einer halbjährigen Unterbrechung in Wien – bis zu seinem 13. Lebensjahr in Taiwan und Japan auf. Ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren von seinem Vater, Professor Wolfram König, einem weltweit tätigen renommierten Violinpädagogen. Im Alter von 11 Jahren trat Iwan König bereits in einem öffentlichen Konzert in Tokyo auf und spielte Chopins hochvirtuose Etüden op. 10.  Nach der Rückkehr der Familie nach Europa nahm ihn Professor Karl-Heinz Kämmerling als Jungstudent in die Hochschule für Musik und Theater in Hannover auf. Später studierte er bis zur Konzertreife bei  Prof. Klaus Hellwig an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein Debut als Solist mit Orchester hatte Iwan König als 15-jähriger mit Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Bremer Staatsorchester. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester, der Geigerin Franziska König  machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. 1980 lernte er den weltberühmten Pianisten Byron Janis kennen. Diese Begegnung führte zu einem Studienaufenthalt 1981 bei Janis in New York.

Iwan König bereiste als Pianist Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und war neben zahlreichen Solorezitals und Auftritten mit seiner Familie in Konzerten mit Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug, Philippe Graffin, Sebastian Manz, Tine Thing Helseth, Jan Vogler und dem Solocellisten des Concentus Musicus, Herwig Tachezi zu erleben, mit dem er das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Ludwig van Beethoven für das Label Gramola einspielte. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Zudem hatte er mehrere Jahre lang eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.