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Sebastian Manz & Frank Dupree (Zusatzkonzert)

Sebastian Manz | Foto © Marco Borggreve
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Marienhafe | Kirche

11. September 2021
18:00 Uhr

Programm

Werke von Johannes Brahms, Robert Schumann und Joseph Horwitz

// SEBASTIAN MANZ Klarinette
// FRANK DUPREE Klavier

Zum Konzert

Der beim Musikalischen Sommer-Publikum sehr beliebte Klarinettist Sebastian Manz ist mehrfacher Opus Klassik-Preisträger und „einer der besten Klarinettisten des Landes“ (ZDF Morgenmagazin). Der 1. Preisträger des ARD- sowie des Deutschen Musikwettbewerbs „singt nicht nur mit der Klarinette, sondern er zaubert mit ihr“, schwärmt MDR Kultur. 

Mit Frank Dupree am Klavier hat er einen kongenialen Duopartner. Dupree ist ebenfalls Gewinner des Opus Klassik Preises und sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle unter den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Frank Duprée | Foto © Sebastian Heck
Frank Dupree | Klavier

Der deutsche Pianist Frank Dupree – Gewinner des Opus Klassik Preises 2018 in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres (20./21. Jahrhundert)“ – sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle unter den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“

Zunächst wurde Frank Dupree als Jazz-Schlagzeuger ausgebildet, um sich später voll und ganz dem klassischen Klavierrepertoire zuzuwenden. Seither widmet er sich mit großer Begeisterung auch der Musik des 20. Jahrhunderts sowie den Werken zeitgenössischer Komponisten. So verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Péter Eötvös (Erdenklavier – Himmelklavier, Weltersteinspielung 2015 beim Label GENUIN classics) und Wolfgang Rihm (Con Piano? Certo!, Uraufführung mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe 2015).

Jüngste und bevorstehende Highlights in Duprees Konzerttätigkeiten sind sein erfolgreiches Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Carlos Miguel Prieto, Wiedereinladungen in die Wigmore Hall London und das Konzerthaus Berlin sowie sein Debut als Pianist und Dirigent bei den Stuttgarter Philharmonikern, mit denen ihn seither eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet. Als hochgeschätzter Artist in Residence gestaltete Frank Dupree über drei Konzertsaisons hinweg zahlreiche innovative Konzertprojekte mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. In dieser Saison wurde er zum Artist in Residence des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau ernannt. Weitere Höhepunkte der Saison 2019/20 sind Debüts mit Orchestern wie dem Trondheim Symfonieorchester, der Staatskapellen Halle und Weimar sowie Rezitals im St. Luke’s in London, im Konserthuset Stockholm, in der Allerheilgen-Hofkirche München und in der Elbphilharmonie Hamburg.

Als Künstler, der sich schnell in der internationalen Orchesterlandschaft als Solist etabliert hat, trat Frank Dupree mit dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Minnesota Symphony Orchestra, dem Malmö SymfoniOrkester, dem Kristiansand Symfoniorkester, dem Auckland Philharmonia Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Berner Symphonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, den Duisburger und den Essener Philharmoniker auf. Sowohl Klavierrezitals als auch Kammermusik spielen in Franks musikalischem Schaffen eine große Rolle. Er musiziert gemeinsam mit den RisingStars seiner Generation (Simon Höfele, Edgar Moreau, Daniel Lozakovich, Timothy Ridout und das Calidore und das Goldmund Streichquartett) bei Festivals wie dem Verbier Festival, dem Septembre Musical Montreux, dem Davos Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, den Ludwigsburger Schlossfestspiele, dem Kurt Weill Fest und dem Beethovenfest Bonn sowie in vielen anderen Städten in ganz Deutschland.

Vom Klavier aus zu dirigieren (play/direct), ist Franks besondere Leidenschaft. 2012 wurde er für seine Beethoven-Interpretation als Pianist und Dirigent mit dem 1. Preis beim Internationalen Hans-von-Bülow Wettbewerb in Meiningen ausgezeichnet. Kurz darauf wurde er eingeladen, bei der Play-Direct-Academy des Orchestre de Chambre de Paris mit Stephen Kovacevich und François Leleux teilzunehmen. Als Dirigent assistierte er bereits Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Mario Venzago.

Von seinem sechsten Lebensjahr an wurde Frank Dupree von Prof. Sontraud Speidel unterrichtet und gefördert. 2019 absolvierte er sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Solistenexamen Klavier. Wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Emanuel Ax, Ralf Gothóni, Klaus Hellwig, Cyprien Katsaris, Ferenc Rados, Gábor Takács-Nagy, Stephen Kovacevich und Menahem Pressler. Er war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Frank Dupree ist offizieller Steinway-Künstler.

Sebastian Manz Photo: Marco Borggreve
Sebastian Manz © Marco Borggreve
Sebastian Manz | Klarinette

Seine betörend schöne Tongebung und technische Souveränität suchen ihresgleichen, würdigt Holger Arnold im Fono Forum, einer der besten Klarinettisten des Landes, sagt das ZDF Morgenmagazin, er singt nicht nur mit der Klarinette, sondern er zaubert mit ihr, schwärmt MDR Kultur.

Dies ist nur eine Auswahl der hervorragenden Presseresonanz zum Album „Carl Maria von Weber: Complete Works for Clarinet“, das im Februar 2017 beim renommierten Label BERLIN CLASSICS (Edel) erschien. Die Aufnahme wurde in der Kategorie „Konzerte“ in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen: Diese Gesamtaufnahme der Klarinettenwerke von Carl Maria von Weber überzeugt auf der ganzen Linie. Sebastian Manz […] lotet seinen Part musikalisch feinsinnig aus und profiliert sich als ein souveräner Meister seines Instruments. Technische Brillanz, Kantabiliät und nuancenreiche Tonschönheit, Spielwitz und kreativer Umgang mit dem Text kommen hier auf beglückende Weise zusammen. […] Eine Einspielung wie aus einem Guss, rund und frisch. (Für die Jury: Norbert Hornig).  In der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres (Musik 19. Jhd.)“ erhält „Weber: Complete Works for Clarinet“ den ECHO Klassik: Für mich der krönende Höhepunkt meines Weber-Projekts – er macht mich glücklich und stolz und würdigt mein Album, in das ich jahrelange Arbeit und viel Geduld gesteckt habe, so der Klarinettist Sebastian Manz, für den es bereits der dritte ECHO Klassik ist.

Als Enkel des legendären russischen Geigers Boris Goldstein findet der 1986 in Hannover geborene Sohn zweier Pianisten seine musikalischen Wurzeln im deutsch-russischen Elternhaus. Mit sechs Jahren singt Manz im Knabenchor, versucht sich erst am Klavier, das er sehr gut beherrscht, konzentriert sich aber bald auf die Klarinette, die ihn seit Benny Goodmans Aufnahme des Es-Dur-Konzerts von Carl Maria von Weber fasziniert. Keine Geringeren als Sabine Meyer und Rainer Wehle zählen zu seinen wichtigsten Lehrern und Förderern.

Den großen Durchbruch beschert Sebastian Manz der sensationelle Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im September 2008: Dort gewinnt er neben dem seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette auch den begehrten Publikumspreis sowie weitere Sonderpreise. Einige Monate zuvor hat er gemeinsam mit seinem Klavierpartner Martin Klett auch den Deutschen Musikwettbewerb gewonnen. Seit 2010 ist Manz Soloklarinettist des SWR Symphonieorchesters.

In der Saison 2016/2017 gastiert Sebastian Manz als Solist beim Beethoven Orchester Bonn, dem Symphonieorchester Vorarlberg, den Hofer Symphonikern und der Württembergischen Philharmonie und tritt in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen auf. Der Sommer 2017 ist neben zahlreichen Auftritten bei internationalen Festivals vor allem geprägt durch eine Konzerttournee seines neuen Bläserquintetts „variation5“. Parallel zur ebenfalls bei Berlin Classics (Edel) erschienenen CD begeistert das Quintett bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Musikalischen Sommer Ostfriesland, dem Rheingau Musikfestival sowie dem Mosel Musikfestival. Seine Debüts beim NHK Symphony Orchestra in Tokio, beim Real Orquesta Sinfonica de Sevilla sowie eine erneute Zusammenarbeit mit dem Berner Symphonieorchester zählen zu den Höhepunkten der Saison 2017/2018. Kammermusikalisch arbeitet Sebastian Manz mit Ensembles wie dem casalQuartett, dem Danish String Quartet und dem Boulanger Trio ebenso zusammen wie mit den Pianisten Herbert Schuch und Martin Klett. Darüber hinaus vertieft er die Arbeit mit seinen internationalen Bläserkollegen Magali Mosnier, Ramón Ortega Quero, David Alonso und Marc Trénel im Rahmen des Ensembles „variation5“.

Seine mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Diskografie zeigt eindrucksvoll Manz’ Gespür für besondere Inhalte und Gesamtkonzepte. Ebenso stellt er sein Talent fürs Arrangieren und Komponieren immer wieder auf seinen Alben und Konzerten unter Beweis.

Ab Sommer 2018 ist Sebastian Manz für zunächst 3 Jahre Mitglied im „CMS Two“-Programm der Chamber Music Society of Lincoln Center in New York. Ebenso ist er ab 2018 künstlerischer Leiter des Festivals :alpenarte.

Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich Sebastian Manz in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School“.