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ABSCHLUSSKONZERT mit dem Festivalorchester

Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
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Emden | A-Lasco-Bibliothek

29. Juli 2018
20:00 Uhr

Programm

ABSCHLUSSKONZERT

Joseph Haydn Klavierkonzert D-Dur
Edvard Grieg Suite „Aus Holbergs Zeit“ op. 40
Antonín Dvorák Serenade E-Dur für Streicher
op. 22
Aaron Copland Konzert für Klarinette, Klavier & Streicher
George Gershwin „Promenade – Walking the Dog“

SEBASTIAN MANZ Klarinette
IWAN KÖNIG Klavier

FESTIVALORCHESTER
DES MUSIKALISCHEN SOMMERS
FRANZ KUO-CHANG CHIEN Leitung

 

Zum Konzert

Traditionell mit einem Orchesterkonzert verabschieden wir uns von unserem Festival-Publikum bis zum nächsten Musikalischen Sommer. Zum strahlenden Ausklang brilliert der ARD-Preisträger Sebastian Manz gemeinsam mit Iwan König in George Gershwins gewitzer Filmmusik zum Thema, wie man auf einem Kreuzfahrtschiff mit Hunden Gassi-geht, sowie mit Aaron Coplands für den Jazzklarinettisten Benny Goodman komponiertem Konzert.

Edvard Griegs barocke Tänze imitierende Holberg-Suite eröffnet einen schwungvollen Reigen von Werken, die mit nationalen Koloriten spielen. Joseph Haydns berühmtestes Klavierkonzert reißt durch seinen überschäumenden ungarese-Tonfall mit und zeigt auf, wie Musik alle nationalen Grenzen und Beschränktheiten überwindet.

Der Titel „Serenade“ leitet sich vom italienischen „sereno” – heiter – ab, und so scheint es, als wolle uns Antonín Dvorák in seiner Streicherserenade für die Zeit bis zum Musikalischen Sommer 2019 einen duftenden Klang von Sommerwiese und lauen Lüften mitgeben.

kultureller Streifzug

Emder Frauengeschichte(n) – Stadtführung
Im Laufe der Jahrhunderte haben Frauen die Geschichte der Stadt Emden entscheidend mitgestaltet. Mit der Ernennung Emdens zum „Frauenort“ wurde 2015 die Lebensleistung der Kirchenhistorikerin Antje Brons gewürdigt. Auf einem Stadtrundgang wird an sie und an andere bedeutende Frauenpersönlichkeiten erinnert.

Treffpunkt: Info-Pavillon am Stadtgraben, Alter Markt 2a, 26721 Emden
Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr

Förderer

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Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Sebastian Manz Photo: Marco Borggreve
Sebastian Manz © Marco Borggreve
Sebastian Manz | Klarinette

Die Medien begeistert Manz als ein Musiker, „der Melodien und Töne mit einer Beweglichkeit in Farbe und Nuancen vor sich her schiebt als wären es Bälle, die es galant zu jonglieren gilt…” (SZ). Seine „überwältigende Musizierlust [verbindet] sich mit technischer Perfektion“ (WAZ). Und die RHEINISCHE POST schreibt zu seiner CD In Rhythm:„…es swingt und fetzt, labt und weint, dass man nicht genug davon bekommen kann…“.

Den großen Durchbruch bescherte ihm 2008 der sensationelle Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München: Dort erhielt er neben dem seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette auch den begehrten Publikumspreis sowie drei weitere Sonderpreise. Einige Monate zuvor hatte er mit seinem Klavierpartner Martin Klett als „Duo Riul“ auch den Deutschen Musikwettbewerb gewonnen. Mit zwei ECHO Klassik-Auszeichnungen gehört Sebastian Manz zu den gefragtesten Solisten und Kammermusikern seiner Generation. Seit 2010 ist er Soloklarinettist des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR.

Neben internationalen Reisen nach Japan, Brasilien und Portugal gastiert Sebastian Manz in der Saison 2015/2016 als „Artist in Residence“ bei der Philharmonie Baden-Baden. Zudem debütiert er bei den Hamburger Symphonikern und folgt einer erneuten Einladung der Bergischen Symphoniker, mit denen er erstmals das als unspielbar geltende Klarinettenkonzert von Magnus Lindberg aufführen wird. Mit seinem Klavierpartner Martin Klett konzertiert er unter anderem in Salzburg, Stuttgart und Kiel.

Als Solist war Sebastian Manz bisher beim Rheingau Musik Festival, bei den Weilburger Schlosskonzerten, beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, bei der Dresdner Philharmonie, im Wiener Konzerthaus und beim Berner Symphonieorchester zu hören, ging auf Tournee mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn sowie dem Dogma Chamber Orchestra und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington, Mario Venzago, Cornelius Meister, Eric Solen, Antonio Mendez, John Axelrod, Eugen Tzigane und Ruben Gazarian zusammen. Kammermusikalisch war er gern gesehener Gast beim Beethovenfest Bonn, beim Mozartfest in Würzburg, beim Heidelberger Frühling, beim Festival “Spannungen” in Heimbach, im Festspielhaus Baden-Baden, im Concertgebouw Amsterdam und im Mozarteum Salzburg. Zu seinen musikalischen Partnern zählen unter anderem Herbert Schuch, Veronika Eberle, Daniela Koch, Ramón Ortega Quero, das Danish String Quartet, das Dover Quartet und das Lotus String Quartet. Für drei Jahre war er in der Reihe “Junge Wilde” des Konzerthauses Dortmund engagiert, welche er mit einem spektakulären Konzert im Dezember 2014 abschloss.

Eine Diskografie von aktuell 9 CDs zeigt eindrucksvoll seine musikalische Vielseitigkeit und besticht mit außergewöhnlichen Programmen von Standardwerken und Raritäten.

Als Enkel des legendären russischen Geigers Boris Goldstein findet der 1986 in Hannover geborene Sohn zweier Pianisten seine musikalischen Wurzeln im deutsch-russischen Elternhaus. Mit sechs Jahren singt er im Knabenchor, versucht sich erst am Klavier, das er sehr gut beherrscht, konzentriert sich aber bald auf die Klarinette, die ihn seit Anhören von Benny Goodmans Aufnahme des Es-Dur-Konzerts von Carl Maria von Weber fasziniert. Keine Geringeren als Sabine Meyer und Rainer Wehle zählen zu seinen wichtigsten Lehrern und Förderern.

Sebastian Manz engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School”.

Chien_Kuo-Chang Foto: Karsten Gleich
Franz Chien, Foto © Karsten Gleich
Franz Kuo-Chang Chien | Violine

Franz (Kuo-Chang) Chien begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen und war in den Jahren 1977 und 1978 Preisträger im landesweiten Musikwettbewerb Taiwan. Es folgte ein Violinstudium an der Staatlichen Kunstakademie in Taipei. Von 1989 bis 1991 war er als Dozent für Violine am „Sheng-Deh-College“ in Taipei tätig. Auf Grund seiner Begabung für das Dirigieren erhielt er gleichzeitig vom Orchester der „Stiftung für Musiker“ in Taipei eine Anstellung als Assistenzdirigent. 1991 kam Franz Chien nach Deutschland und studierte bei Prof. Wolfram König an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen. Seit 1993 wirkt Franz Chien jedes Jahr im Rahmen des Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit, u. a. als Solist, Kammermusiker, Konzertmeister und Dirigent und betreut seit 1999 als Assistent von Wolfram König auch die Meisterklassen. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent für Violine an der „National University of Arts“ in Taipei, wo er am Anfang des Jahres 2011 zum Professor ernannt worden ist. Franz Chien ist seit 2001 Konzertmeister beim „Taipei Ying-Qi Symphonie Orchester“.

Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Jan Vogler, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.