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Kammerkonzert: Dimitri Ashkenazy (abgesagt)

Dimitri Ashkenazy © Stephan Schweiger
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Dunum | Kirche

14. Juli 2020
20:00 Uhr

Programm

Das Konzert ist auf 2021 verschoben. Der Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Miriam Hyde Trio für Flöte, Klarinette & Klavier
Camille Saint-Saëns
Sonate op. 167 für Klarinette & Klavier
André Jolivet Sonatine für Flöte & Klarinette
Pierre Camus
Chanson & Badinerie für Flöte & Klavier
Ernest Bloch
Concertino für Flöte, Klarinette & Klavier

// BRIDEGT BOLLIGER Flöte
// DIMITRI ASHKENAZY Klarinette
// IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

Was wäre ein Musikalischer Sommer ohne ein Konzert von Dimitri Ashkenazy? Seit vielen Jahren schon ist er ein geschätztes Mitglied unserer „Festivalfamilie“. In diesem Jahr tritt Dimitri Ashekenazy zusammen mit Iwan König und der gefeierten australisch-schweizerischen Flötistin Bridget Bolliger auf.

Gemeinsam präsentieren sie ein Programm, das einen Bogen von den romantisch angehauchten Werken der australischen Komponistin Miriam Hyde sowie der beiden Pariser Camille Saint-Saëns und Pierre Camus über Ernest Blochs ausgelassenes Concertino bis zu der 1961 entstandenen Sonatine für Flöte und Klarinette von André Jolivet spannt, der erklärte, er wolle „der Musik ihre urprüngliche Funktion in den Bereichen der Magie und der Anrufung zurückzugeben“ – was ihm in diesem Werk trefflich gelungen ist.

kultureller Streifzug

Die Marienkirche in Buttforde – Führung
Die um 1230 erbaute Granitquaderkirche birgt ein reiches Erbe aus Lettner, Heiligenstatuen, Flügelaltar und Granitbecken. Nach dem Einsturz der Domikalgewölbe wurde sie im 17. Jahrhundert flachgedeckt. Sehenswert ist die nachreformatorische Ausstattung bestehend aus Kanzel, Gestühl und Orgel mit Beschriftung der Orgelbrüstung.

Treffpunkt: Kirche Buttforde, Neudorfer Weg, 26409 Wittmund
Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr

Förderer

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Bridget Bolliger © Angela Cushway
Bridget Bolliger | Flöte

Die Kunst der versierten Solistin, Orchestermusikerin, Kammermusikerin und Musiklehrerin Bridget Bolliger ist von der Zeitschrift Fanfare bezeichnet worden als “die Essenz dessen, was der Klang einer Flöte sein sollte; ihre Ausdrucksstärke und Phrasierungen geben dieser Musik Raum auf eine Art und Weise, die dem Komponisten sicher eine Riesenfreude bereitet hätten”. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des “Sydney Chamber Music Festival” und des “New Sydney Wind Quintet”. Bridget bildet ausserdem ein Duo mit dem britischen Pianisten Andrew West, mit welchem sie international gefeierte CDs (Cala Records, Austrian Gramophone) eingespielt hat. Bereits mit 15 Jahren präsentierte sie sich zum ersten Mal als Solistin, als sie Jacques Iberts Flötenkonzert mit dem Sydney Symphony Orchestra aufführte. Ihre Studien absolvierte sie an der Musikakademie Basel bei Peter-Lukas Graf.

Dimitri Ashkenazy | Foto © Militaermusik CH
Dimitri Ashkenazy | Klarinette

Dimitri Ashkenazy, geboren in New York, siedelte 1978 mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium „Mit Auszeichnung“ abschloss. 1992-93 war er Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an.

Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.

Zu den Orchestern, mit denen er konzertierte, gehören u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Royal Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra, das Prager Kammerorchester, die Sinfonia Varsovia, die Camerata Academica Salzburg und das Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi». Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki, Gary Bertini, Edita Gruberova, Barbara Bonney, Cristina Ortiz, Ariane Haering, Helmut Deutsch, und natürlich mit seinem Bruder Vovka und seinem Vater Vladimir Ashkenazy.

Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei Paladino, Orlando, Pan Classics, Decca, DUX und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zur «NationalUniversity of Singapore», zur Universität von Auckland, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

In der Saison 2014-15 tritt Dimitri Ashkenazyu.a. mit dem Cairo Symphony Orchestra, der Philharmonie Baden-Baden, der Cappella Istropolitana, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orkestra Sion Istanbul, dem Athens State Symphony Orchestra und dem Oregon Music Festival Orchestra, sowie in Kammermusikkonzerten in Neuseeland, Australien, Deutschland, Spanien, der Schweiz, Österreich, Italien und den USA auf.
Iwan König © Babett Ehrt
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Jan Vogler, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.