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Benjamin Schmid & Ariane Haering (abgesagt)

Benjamin Schmid & Ariane Haering © lienbacher
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Marienhafe | Kirche

2. August 2020
17:00 Uhr

Programm

Das Konzert ist auf 2021 verschoben. Der Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier D-Dur op. 12 Nr. 1
Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 30 Nr. 2
Sonate für Violine & Klavier 9 A-Dur op. 47
„Kreutzer-Sonate“

// BENJAMIN SCHMID Violine
// ARIANE HAERING Klavier

Zum Konzert

Zehn Sonaten für Violine und Klavier hat Ludwig van Beethoven komponiert, neun von ihnen stammen aus seiner frühen Wiener Zeit, in der er noch sehr damit beschäftigt war, sich in der Metropole als Komponist einen Namen zu machen. Und dazu waren diese Werke durchaus geeignet, präsentierte sich Beethoven von der ersten Sonate op. 12 Nr. 1 an als ein kühner Neuerer dieser Gattung.

Anfang 1802 entstanden die drei Sonaten op. 30, die die verschiedenen Seiten seiner Ausdrucksfähigkeit widerzuspiegeln scheinen – die zweite Sonate des Opus zählt sicherlich zu seinen dichtesten und tragischsten Kompositionen überhaupt.

Als „Sonate für Klavier und obligate Violine, geschrieben in einem äußert konzertanten Stil, quasi wie ein Konzert.“, ist im Originaltitel die A-Dur Sonate op. 47 betitelt, die Beethoven dem Geiger Rodolphe Kreutzer widmete. Der hat sie allerdings nie gespielt – „zu schwer“, so sein Urteil! Bei dem weltweit gefeierten Geigenvirtuosen Benjamin Schmidt und der Pianistin Ariane Haering, die bereits beim letzten Musikalischen Sommer das Publikum mit ihrem stupenden Spiel zu Begeisterungsstürmen hingerissen haben, sind „Kreutzer&Co“ zum Glück in allerbesten Händen!

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Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Benjamin Schmid & Ariane Haering © lienbacher
Ariane Haering | Klavier

Die schweizerische Pianistin Ariane Haering hat ihre Ausbildung in ihrer Heimatstadt La Chaux-de-Fonds bei Cécile Pantillon und Catherine Courvoisier, in den USA bei Clifton Matthews und in Lausanne bei Brigitte Meyer bekommen. Mit einem „Premier Prix de Virtuosité avec les Félicitations du Jury“ schloss sie im Alter von 20 Jahren ihr Studium ab.

Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe , Vertreterin der Schweiz beim Eurovision Wettbewerb in Brüssel, Gewinnerin der Concerto Competition der University of North Carolina, USA, Trägerin mehrerer Auszeichnungen, darunter „Prix l’Express“, „Prix Miéville“, „Prix Rotary“, „Jeune Soliste de la Communauté des Radios Publiques de Langue Française“ . Solistin mit renommierten Orchestern, darunter die Tonhalle Zürich, Houston Symphony Orchestra, Orchestra della Svizzera Italiana, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestre Symphonique Neuchâtelois, Mozarteum Orchester, Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, Johannesburg Symphony Orchestra.

Ihre kontinuierliche Kammermusik-Tätigkeit hat sie mit Künstlern wie Veronika Hagen, Benjamin Schmid, Clemens Hagen, Dimitri Ashkenazy, Ramon Jaffé, Anna-Maria Pammer, Bernard Richter, den Brodsky-, Mozarteum-, Stadler-, St-Petersburg- und Petersen- Quartetten zusammengeführt.
Seit 2015 spielt sie zusammen mit der Pianistin Ardita Statovci regelmäßig vierhändige und zwei-Klaviere Literatur und gastiert mit dem Duo „ariadita“ europaweit.
Seit 2016 ist sie fixes Mitglied des neu gegründeten Alban Berg Ensemble Wien, das seitdem eine zentrale Rolle in ihrem musikalischen Leben spielt.

Benjamin Schmid © Julia Wesely
Benjamin Schmid | Violine

Benjamin Schmid, aus Wien stammend, gewann u.a. 1992 den Carl-Flesch Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit nahmhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Philharmonia Orchestra London, Petersburger Philharmoniker, Concertgebouw Orchester Amsterdam oder dem Tonhalle Orchester Zürich. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Reger – und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.

Benjamin Schmids rund 50 CDs wurden zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz),  Echo Klassik Preis, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern und in weltweiten Masterclasses.

2018 fungiert Benjamin Schmid als künstlerischer Leiter des Internationalen Mozart Wettbewerbs Salzburg.

Über Benjamin Schmid wurden mehrere Dokumentationen und Konzertfilme gedreht, die die herausragende künstlerische Persönlichkeit des Geigers in weltweiter TV-Ausstrahlung festhielten. Benjamin Schmid erhielt den „Internationalen Preis für Kunst und Kultur“ seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, und den gemeinsamen vier Kindern lebt.

Benjamin Schmid´s „Sommernachtskonzert“ mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev, diesmal mit dem Violinkonzert von Paganini/Kreisler, wurde weltweit im live-TV übertragen und liegt als DVD/CD  bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft vor.

Benjamin Schmid ist als einer der wichtigsten Geiger in dem Buch „Die Großen Geiger des 20. Jahrhunderts,“  von Jean-Michel Molkou (Verlag Buchet-Chastel, 2014) porträtiert.

Er konzertiert auf einer der schönsten Stradivari-Violinen, der „ex Viotti 1718“, die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt.