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Eröffnungskonzert 37. Musio

Iwan König & Julia Marie Müller © Babett Ehrt
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Aurich | Lambertikirche

2. September 2021
20:00 Uhr

Programm

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Konzert vom 25.6. auf den 2.9.2021, 20:00 Uhr verlegt.

Claude Debussy
„En blanc et noir” für 2 Klaviere
Sergei Rachmaninoff
Suite Nr. 2 op. 17
Igor Strawinsky
„Le sacre du printemps” für 2 Klaviere

// JULIA MARIE MÜLLER Klavier
// IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

Das Eröffnungskonzert des Musikalischen Sommers steht unter dem Zeichen faszinierender Werke für zwei Klaviere.

Das Duo Julia Marie Müller und Iwan König, von der Kritik für sein energisch zupackendes und atemberaubend intensives Spiel gepriesen und vom Publikum mit tosendem Applaus bedacht, präsentiert an zwei Flügeln ein sommerliches Programm voll Dramatik und Lyrik mit Debussys „En blanc et noir“, Rachmaninoffs überwältigend schöner Suite op. 17 und Strawinskys epochalem „Sacre du Printemps“.

kultureller Streifzug

Der Streifzug kann leider momentan nicht angeboten werden.

Förderer

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Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Julia Marie Müller © Babett Ehrt
Julia Marie Müller | Klavier

Julia Marie Müller ist seit 2011 als Festivalmanagerin des Musikalischen Sommers in Ostfriesland tätig. Sie studierte an den Hochschulen Leipzig, Wien und Hannover Musik und Musikmanagement. Das Klavierspiel begann sie im Alter von 7 Jahren und gewann schon bald viele Preise bei dem Wettbewerb Jugend Musiziert. Meisterkurse belegte sie bei Anatol Ugorski, Beatrice Berthold und anderen. Ihre Studien führten sie nach Leipzig, Wien und schließlich Hannover, wo sie 2008 ihren Bachelor in Musik und Englisch mit Bestnote abschloss. Es folgte ein Master-Studium Medien- und Musikmanagement an der Musikhochschule Hannover (Abschluss 2011 zum Thema „Strategien klassischer Musikfestivals“). Seit 2015 ist sie zur Promotion an der Musikhochschule Hannover in historischer Musikwissenschaft eingeschrieben.

Iwan König © Babett Ehrt
Iwan König | Klavier

Iwan König ist Intendant des internationalen Klassikfestivals Musikalischer Sommer in Ostfriesland. 1964 in Bonn in eine Musikerfamilie hineingeboren, zog er mit dieser als fünf-jähriger von Deutschland nach Ostasien und wuchs – mit einer halbjährigen Unterbrechung in Wien – bis zu seinem 13. Lebensjahr in Taiwan und Japan auf. Ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren von seinem Vater, Professor Wolfram König, einem weltweit tätigen renommierten Violinpädagogen. Im Alter von 11 Jahren trat Iwan König bereits in einem öffentlichen Konzert in Tokyo auf und spielte Chopins hochvirtuose Etüden op. 10.  Nach der Rückkehr der Familie nach Europa nahm ihn Professor Karl-Heinz Kämmerling als Jungstudent in die Hochschule für Musik und Theater in Hannover auf. Später studierte er bis zur Konzertreife bei  Prof. Klaus Hellwig an der Hochschule der Künste in Berlin. Sein Debut als Solist mit Orchester hatte Iwan König als 15-jähriger mit Beethovens 3. Klavierkonzert mit dem Bremer Staatsorchester. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester, der Geigerin Franziska König  machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. 1980 lernte er den weltberühmten Pianisten Byron Janis kennen. Diese Begegnung führte zu einem Studienaufenthalt 1981 bei Janis in New York.

Iwan König bereiste als Pianist Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und war neben zahlreichen Solorezitals und Auftritten mit seiner Familie in Konzerten mit Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug, Philippe Graffin, Sebastian Manz, Tine Thing Helseth, Jan Vogler und dem Solocellisten des Concentus Musicus, Herwig Tachezi zu erleben, mit dem er das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Ludwig van Beethoven für das Label Gramola einspielte. Iwan König ist Preisträger des Chopin-Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur-Schnabel-Wettbewerbs in Berlin. Zudem hatte er mehrere Jahre lang eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.