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George Sand: „Ich liebe also bin ich"

Jutta Hoppe & Carl-Anton zu Knyphausen © Wolfgang Schulz
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Leer | Harderwykenburg

8. Juli 2020
20:00 Uhr

Programm

George Sand: „Ich liebe also bin ich“ – Ihr Leben in Briefen, Selbstzeugnissen und Musik

// JUTTA HOPPE Schauspiel und Gesang
// CARL-ANTON ZU KNYPHAUSEN Klavier

„Ich liebe, also bin ich“ ist ein szenisch-musikalisches Portrait der freiheitsliebenden Schriftstellerin George Sand (1804-1876). Als Vorreiterin weiblicher Unabhängigkeit versuchte George Sand weitesgehend autark zu leben, allerdings lebte sie auch ein reiches Liebesleben mit vielen Beziehungen, darunter mit Frédéric Chopin.

Als eine der berühmtesten Schriftstellerinnen Frankreichs war es ihr möglich, für ihren Lebensunterhalt zeitlebens Dank des großen wirtschaftlichen Erfolgs selbst zu sorgen. Das Stück spielt auf George Sands Landsitz in Nohant, in der Nähe von von Paris. Hier war sie mit ihrer Großmutter aufgewachsen. In Nohant verbrachte George Sand viel Zeit ihres Lebens, wenn sie nicht in das Pariser Großstadtleben eintauchte. Sie starb dort am 8. Juni 1876 und wurde im eigenen Park beerdigt.

 

Zum Konzert

In einem fiktiven Gespräch lässt George Sand ihren Facettenreichtum in Briefen und Selbstzeugnissen leuchten. Man erlebt sie sowohl als geistreiche und leidenschaftliche Partnerin  bedeutender Persönlichkeiten der Zeit, wie auch als tief liebenden, sozial und politisch engagierten Menschen. Dazu erklingt Musik, die George viel bedeutete: Werke von Chopin, Liszt, Mozart, Paradis und Händel werden  von Jutta Hoppe (Violine und Gesang) und Carl-Anton zu Knyphausen (Klavier) dargeboten.

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Jutta Hoppe & Carl-Anton zu Knyphausen © Wolfgang Schulz
Jutta Hoppe | Schauspiel

in Schüttorf an der holländischen Grenze geboren

Schulzeit in Hannover

1977 Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Hauptfach Violine
Klassik, Jazz, Modale Musik, Freie Improvisation, Tango, Theater- und Filmmusik, Straßenmusik
2001 – 2016 Lehrbeauftragte an derselben Hochschule

1981 Einstieg bei den Hamburger Stadtmusikatzen mit Salonmusik
Violine, Gesang, Moderation, sowie
Theateraufführungen:
Jean Anouilh „Das Orchester“; „Blaubarts Orchester“ mit Ulrich Tukur und Nessy Tausendschön
Gastspiele in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch St. Petersburg, Osaka, Shanghai

1987 Geburt Lina

Engagements als Theater-/Musikerin, Schauspielerin:
Altonaer Kammerorchester, Neue Flora (Phantom der Oper), Schmidt’s Theater und Schmidt’s Tivoli, Kampnagel, Hamburger Symphoniker, Hamburger Kammerspiele, Ernst-Deutsch-Theater, Deutsches Schauspielhaus Hamburg

2000 Mitgründerin des „LiteraTheater“
eigene musikalisch-literarische Programme z.B. Hermann Hesse, Christian Morgenstern, Rose Ausländer, Antoine de Saint-Exupéry
sowie Theaterstücke:
„Der Bär“, „Der Heiratsantrag“ von Anton Tschechov
„Der kleine Prinz“ Bearbeitung nach Antoine de Saint-Exupéry
„Die Rache“, „Der Hund im Hirn“ von Curt Goetz
Alles entsteht nach eigenem Konzept und in eigener Regie.

Seit 2008 mit „Musik + Schauspiel“ auch auf solistischen Pfaden.
Lebensbilder von Künstler*Innen, Dichter*Innen, Persönlichkeiten, die sich mutig engagierten, die ihre Überzeugungen lebten, deren Leben uns nach wie vor berührt, beeindruckt, begeistert.
George Sand, Mascha Kaléko ( Publikumspreis 2011 ), Astrid Lindgren, Hildegard von Bingen, Rose Ausländer, Joachim Ringelnatz, Marie und Gerhart Hauptmann, Virginia Woolf und Vita Sackville-West, Erich Kästner, Hilde Domin.

Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus Film und Bildender Kunst sowie mit Autoren und Regisseuren z.B. Michael Batz, Jean-Louis Besson, Song-Yon Lee, Gabriele Schwark

Gastspiele im In- und Ausland, auf Theaterbühnen und auch in Kirchen, Dömen, Klöstern, Werkstätten, in Scheunen, Fincas

… und bei Ihnen … ? –

gerne auch mit einem meiner Spielpartner
Christiane Behn, Horst Engelken, Carl-Anton zu Knyphausen, Matthias Ricardo Müller, Jakob Neubauer, Siemen Rühaak, Felix Oliver Schepp