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25 Jahre Mellow Melange

Mellow Melange | Foto © Henrik Pfeifer
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Emden | Neue Kirche

4. Juli 2020
20:00 Uhr

Programm

MELLOW MELANGE
// SONJA FIRKER Gesang, Violine
// MICHAEL BERGER Klavier
// INGO HÖRICHT Violine, Viola, Gitarre
// DAVID JEHN Kontrabass, Gesang, Mandoline
// MATTHIAS SCHINKOPF Saxophon, Klarinette, Percussion

Zum Konzert

Die Anfänge von „Mellow Melange“ liegen im Frühjahr 1995. „Schon bald nach der Gründung hatten wir den ersten Auftritt beim wichtigsten Musikfestival Ostfrieslands“, schreibt die Band, und seitdem steht sie fast jedes Jahr mit immer neuen Programmen beim Musikalischen Sommer auf der Bühne. Die Jubiläumstour „25 Jahre Mellow Melange“ beginnt daher in Ostfriesland und wird die Liebhaber des Ensembles – und alle, die es werden könnten – mit den schönsten Titeln aus 25 Jahren Bandgeschichte erfreuen. Alle Freunde stil- und grenzübergreifender akustischer Musik werden dabei auf ihre Kosten kommen.

Die musikalische Skala des Ensembles ist genauso vielfältig, wie das Wort „mellow“ Bedeutungen hat: Freundlich, heiter, lieblich, locker, reif, sanft, weich. Oder doch eher mürbe, saftig oder gar benebelt? Auf jeden Fall eingängig, berührend und gleichzeitig anspruchsvoll und raffiniert.

„Da sind Könner am Werk. Das ist „dreamy“, das ist faszinierend, voller Überraschungen und das ist allererste Sahne.“ Regensburger Stadtzeitung

kultureller Streifzug

Die St.-Ansgari-Kirche in Hage – Führung
Die Außenwände der 1220 bis 1240 errichteten Backsteinkirche zeichnen sich durch wunderschöne Schmuckelemente aus. 1250 hat man einen Turm angebaut. Bemerkenswert ist der hübsche Schnitzaltar, das Triumphkreuz und die Orgel.

Treffpunkt: St.-Ansgari-Kirche, Baantjebur, 26524 Hage
Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Boris Kusnezow © Zuzanna Specjal
Boris Kusnezow | Klavier

Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern seiner Generation. Er konzertiert mit herausragenden Instrumentalisten und Sängern weltweit. Seine Auftritte führten ihn in Konzertsäle wie die Carnegie Hall New York, das Mariinski-Theater St. Petersburg, die Kioi-Hall Tokio, den Münchner Gasteig und die Berliner Philharmonie.

Zwölf CD-Einspielungen in diversen Besetzungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren die künstlerischen Aktivitäten des Pianisten. Die Fachpresse (FAZ, Süddeutsche, Fono Forum u.v.m.) würdigt ihn als herausragenden Kammermusiker. Zudem erhielten mehrere CDs Nominierungen für den Opus Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Boris Kusnezow ist darüber hinaus als offizieller Klavierpartner für Streichinstrumente und Gesang zu Gast bei den wichtigsten internationalen Wettbewerben. Dazu zählen der ARD-­Wettbewerb München, der Joseph-Joachim-Wettbewerb Hannover und der Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel.

Das Unterrichten ist ein wichtiges Element im künstlerischen Schaffen des Pianisten. Er lehrt mit großer Leidenschaft an den Musikhochschulen in Hannover und Berlin (Hanns Eisler).

In Moskau geboren begann Boris Kusnezow seine musikalische Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin- Akademie. Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und absolvierte sein Studium bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover. Es folgten der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs, internationale Auszeichnungen wie das Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Boris Kusnezow lebt in Hannover. Neben dem aktiven Musizieren organisiert er eine internationale Musikakademie im Schloss Bückeburg (IMAS) und engagiert sich ehrenamtlich für die Loewe Stiftung im Bereich Musikförderung.

Isang Enders | Foto © workroomk
Isang Enders | Violoncello

Rasch hat sich der Cellist Isang Enders als Musiker von neuen Konzeptionen und einer ständigen Spurensuche ausgezeichnet, was er mit seinem extrem breiten Repertoire ständig unter Beweis stellt. Mit seiner jüngsten Veröffentlichung der Cellosuiten von Johann Sebastian Bach auf CD und Schallplatte wird er als „reflektierter und hoch intelligenter junger Mann“ und als „ein wunderbarer Musiker“ wahrgenommen. „Bach hätte seine Freude an ihm.“ meint Radio Bremen. Auch Eleonore Büning beschreibt Isang Enders’ „überwältigendes spieltechnisches Können und frühreife Auffassungsgabe“, welche zu einer „Interpretation, die sich mit den besten messen kann“ führte.

Isang Enders hat im letzten Jahr zahlreiche Debüts um den ganzen Globus feiern können. So brachte er Unsuk Chins Cellokonzert mit Christian Vasquez nach Stavanger und mit Kwamé Ryan zum Orchestre Philharmonique de Radio France nach Paris. Darüber hinaus war er erstmals zugast beim Bach Festival in Montreal und im Australischen Melbourne. Den Sommer verbrachte Isang Enders beim Marlboro Music Festival in den USA und schloss mit einer Tournee in Südkorea und dem Beethoven-Zyklus mit dem Pianisten Sunwook Kim ab.

Isang Enders kam oft in den Genuss mit großen Dirigenten und Kammermusikpartnern auf den wichtigen Bühnen zu stehen. Er arbeitete mit Zubin Mehta, Christoph Eschenbach, Myung-Whun Chung oder Eliahu Inbal und war als Solist im Wiener Musikverein, im Prager Rudolphinum und im Konzerthaus Berlin ebenso, wie bei den großen Festivals von Rheingau, Schleswig-Holstein, Paris und Montreal. Als besonders inspirierend kann man dazu die langjährigen Bindungen mit den Pianisten Igor Levit, Kit Armstrong und Sunwook Kim beschreiben.

Hören wird man Isang Enders dieses Jahr zum ersten Mal in der Royal Festival Hall in London mit dem Philharmonia Orchestra und Werken von Ligeti, Boulez und Salonen. Außerdem führt sein Weg zu Debüts nach Tokyo und Osaka mit dem gesamten Zyklus der Bachsuiten, wie auch Ljubljana oder Tongyeong, der Geburtsstadt von Isang Yun mit einem Cellokonzert von Bruno Mantovani unter Leitung von Christoph Eschenbach. Darüber hinaus trifft Isang Enders sich wieder mit Igor Levit beim Festival Heidelberger Frühling und kehrt zurück zum Orchestre Philharmonique nach Paris und mehrfach zum Seoul Philharmonic Orchestra, unter anderem für die koreanische Erstaufführung von Dutilleux’ Cellokonzert.

1988 in Frankfurt am Main geboren, nahm Isang Enders bereits im Alter von zwölf Jahren ein Jungstudium bei Michael Sanderling auf. Starken Einfluss hatten daraufhin Gustav Rivinius, Truls Mørk und im besonderen die Mentorschaft des amerikanischen Cellisten Lynn Harrell.

Isang Enders spielt auf einem Instrument von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1840 und ist Künstler der Labels Berlin Classics und SONY Music Entertainment.