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Schlosskonzert zum 1. Advent

Jonian Ilias Kadesha © David Ausserhofer
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Gödens | Schloss

29. November 2019
20:00 Uhr

Programm

Joaquín Turina „Sonata Española“ op. 82
Carlos Guastavino „Bailecito“ für Klavier solo
Ludwig van Beethoven
Violinsonate Nr. 8 G-Dur op. 30 Nr. 3
George Enescu „Ménétrier“ für Violine solo
aus „Impressions d‘enfance“
Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier
„Tzigane“

JONIAN ILIAS KADESHA Violine
MARTIN KLETT Klavier

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Als „unwiderstehlich frisch“ (Spiegel Online) und „einfühlsam und selbstbewusst“ (Frankfurter Neue Presse) beschreibt die Presse das Spiel des Pianisten Martin Klett. Bereits zum 5. Mal kommt er zum Musikalischen Sommer und bringt in diesem Jahr den herausragenden albanisch-griechischen Geiger Jonian Ilias Kadesha mit. Gemeinsam präsentieren sie ein Programm, in dem neben Beethovens Violinsonate in G-Dur vor allem Werke des frühen 20. Jahrhunderts erklingen.

Nach Kompositionen von Joaquín Turina, Carlos Guastavino und George Enescu mündet der Abend mit Maurice Ravels ungemein modern anmutender Sonate und seiner hochvirtuosen „Tzigane“ in ein fulminantes musikalisches Feuerwerk. Derart „durchglüht“ kann man getrost wieder in die winterliche Kälte hinaus. Der nächste Musikalische Sommer ist nun gar nicht mehr so fern …

„To regard him simply as a huge talent is not enough: there is an element of pure genius in this young man.” Süddeutsche Zeitung über Jonian Kadesha

Förderer

Dieses Konzert findet statt in Kooperation mit:

Künstler

Jonian Ilias Kadesha © David Ausserhofer
Jonian Ilias Kadesha | Violine

Der 1992 in Athen geborene albanisch-griechische Geiger Jonian Ilias Kadesha gab mit 12 Jahren sein Solodebüt mit dem Orchestra della Toscana und trat seitdem als Solist mit dem Münchner Rundfunkorches­ter, dem Philharmonischen Orchester Lübeck, der Bad Reichenhaller Philharmonie und dem Griechischen Rundfunk-Sinfonieorchester auf.

Preise erhielt er zuletzt beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart, dem Deutschen Musikwettbewerb, dem Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb und bei der Windsor Festival International String Competition.

Er studierte Violine bei Grigori Zhislin in Würzburg und Salvatore Accardo in Italien sowie Kammermusik bei Hatto Beyerle in Hannover und anschließend im Masterstudiengang bei Ulf Wallin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Weitere Impulse erhielt er durch Ferenc Rados, Steven Isserlis, Ivry Gitlis, Leonidas Kavakos und Eberhard Feltz.

2010 gründete der Violinist das erfolgreiche Trio Gaspard mit dem Cellisten Vashti Hunter und dem Pianisten Nicholas Rimmer. Er arbeitete mit Martha Argerich, Gidon Kremer, Nicolas Altstaedt, Vilde Frang, Ilya Gringolts, Pekka Kuussisto und Kim Kashkashian zusammen und folgte Einladungen zum Progetto Martha Argerich, dem Kammermusikfest Lockenhaus, „Chamber Music Connects the World“, der Kronberg Academy, dem Mantova Chamber Music Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Heidelberger Frühling.

Jonian Ilias Kadesha spielt eine Nicola Gagliano aus dem 18. Jahrhundert, eine freundliche Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.

Martin Klett | Foto: Marco Borggreve
Martin Klett | Klavier

Als „unwiderstehlich frisch“ (Spiegel Online) oder „einfühlsam und selbstbewusst“ (Frankfurter Neue Presse) beschreibt die Presse das Spiel des Pianisten Martin Klett, welcher sich als Klaviersolist und Kammermusiker einen Namen gemacht hat. Er ist regelmäßig in Konzertsälen internationalen Renommees zu hören, darunter das Konzerthaus Dortmund, Gasteig München, Festspielhaus Baden-Baden sowie noch während deren Eröffnungssaison die Elbphilharmonie Hamburg.

Fast jährlich konzertiert er beim Schleswig-Holstein Musikfestival und wurde zum Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Lucerne Festival, dem Oberstdorfer Musiksommer und dem Grachtenfestival Amsterdam eingeladen. Weitere Engagements führten ihn nach China, Indonesien, Tunesien und auf Podien in ganz Europa.

Bislang sieben Kammermusik-CDs – erschienen bei Berlin Classics, Oehms Classics, CAvi und Genuin – dokumentieren Martin Kletts vielseitiges Schaffen. Sie erhielten phänomenale Rezensionen von Fachmagazinen wie The Strad, Rondo, Fono Forum, crescendo und im Rundfunk. Die aktuellste Einspielung mit Sebastian Manz „Weber: Sämtliche Werke für Klarinette“ erhielt 2017 den ECHO- Klassikpreis, den Supersonic-Award (pizzicato Magazin) und wurde in die Bestenliste des Preis der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Im Frühjahr 2018 erschien seine Debut-CD als Solist mit Werken von Guastavino und Rachmaninoff.

Zu Martin Kletts Kammermusikpartnern zählen namhafte Solisten, darunter ARD- und ECHO- Preisträger, Hochschulprofessoren und Konzertmeister renommierter Orchester. In den vergangenen Saisons musizierte er u.a. mit Veronika Eberle, Jonian Ilias Kadesha, Sarah Christian, Maximilian Hornung, Benedict Klöckner, Gabriel Schwabe sowie mit Ensembles wie dem Schumann Quartett, dem Danish String Quartet und amarcord. Außerdem wurde er für gemeinsame Projekte von Sabine Meyer, Isang Enders u.v.a. eingeladen.

Vorausgegangen sind Martin Kletts Karriere eine Reihe von Wettbewerbserfolgen im Jahr 2008. Beim Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerb erhielt er den ersten Preis und erspielte sich kurz zuvor mit dem Klarinettisten Sebastian Manz den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs. Geboren 1987 und seit frühen Kindertagen am Klavier, prägte ihn während des Studiums insbesondere sein langjähriger Mentor Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. Weitere Impulse erhielt er durch Leon Fleisher, Elisabeth Leonskaja, Gerhard Schulz und Pascal Devoyon. Inzwischen lehrt er selbst an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und gab Meisterkurse in Südostasien.

Einer jungen und offenen Musikergeneration angehörend, bewegt sich Martin Klett virtuos und mit großer Neugierde zwischen den Genres. Insbesondere mit seinem Cuarteto SolTango mischt er Klassikpodien und Kultursender auf. So entstand 2018 bereits das dritte Album des Ensemble beim Deutschlandfunk Köln für das Kammermusiklabel CAvi.

Spielstätte