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Schlosskonzert zu Pfingsten

Julia Marie Müller & Iwan König
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Gödens | Schloss

7. Juni 2019
20:00 Uhr

Programm

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
bearb. für Klavier zu 4 Händen
Gabriel Fauré
Elégie op. 24 | Sicilienne op. 78
Romance op. 69 | Papillon op. 77
Berceuse op. 16 | „Après un rêve“ op. 7 Nr. 1
Christoph Otto Beyer
Notturno | Fantasiestück | Saltarello

CHRISTOPH OTTO BEYER Violoncello
JULIA MARIE MÜLLER Klavier
IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

„Man überlässt es dem Zuhörer, die Situationen auszufinden. – Wer auch nur je eine Idee vom Landleben erhalten, kann sich ohne viele Überschriften selbst denken, was der Autor will,“ schrieb Beethoven über seine „Pastorale“. Welches Werk könnte also besser nach Schloss Gödens passen, umgeben vom wunderschönen ländlichen Schlosspark mit seinen Graften und frühsommerlich farbenfrohen Blumenprachten?

Der französische Komponist Gabriel Fauré gilt als der Meister der Kammermusik und des Liedes. Neben zwei Sonaten mit Klavier hat Fauré für das Cello einige Miniaturen sowie seine berückend schöne „Élégie“ geschaffen. Sein Lied „Après un rêve“ hat durch eine Transkription von Pablo Casals Berühmtheit erlangt.

Der Auricher Komponist und Cellist Christoph Otto Beyer hat drei Miniaturen in romantischem Duktus für Cello geschrieben, die er selber auf der Bühne präsentieren wird.

Förderer

Dieses Konzert findet statt in Kooperation mit:

Künstler

Julia Marie Müller & Iwan König Foto: Karsten Gleich
Klavierduo Müller/König © Karsten Gleich
Julia Marie Müller | Klavier

Julia Marie Müller ist seit 2011 als Festivalmanagerin des Musikalischen Sommers in Ostfriesland tätig. Sie studierte an den Hochschulen Leipzig, Wien und Hannover Musik und Musikmanagement. Das Klavierspiel begann sie im Alter von 7 Jahren und gewann schon bald viele Preise bei dem Wettbewerb Jugend Musiziert. Meisterkurse belegte sie bei Anatol Ugorski, Beatrice Berthold und anderen. Ihre Studien führten sie nach Leipzig, Wien und schließlich Hannover, wo sie 2008 ihren Bachelor in Musik und Englisch mit Bestnote abschloss. Es folgte ein Master-Studium Medien- und Musikmanagement an der Musikhochschule Hannover (Abschluss 2011 zum Thema „Strategien klassischer Musikfestivals“). Seit 2015 ist sie zur Promotion an der Musikhochschule Hannover in historischer Musikwissenschaft eingeschrieben.

Christoph Beyer Foto Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer, Foto © Rolf Schecker
Christoph Otto Beyer | Violoncello

Christoph Otto Beyer, geboren in Aurich/Ostfriesland, erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Zsigmond Fehér. Bis zum Abitur am Mariengymnasium in Jever erhielt er weiteren Unterricht bei Irmgard Jensen und Rolf Kroke. Dem Zivildienst folgte das Studium von Schulmusik, Geschichte und Violoncello in Hannover. Das Cellostudium vertiefte Beyer dort bei Ulf Tischbirek und Klaus Storck (1994 Künstlerisches Examen mit „sehr gut“). Meisterkurse bei Klaus Storck und Julius Berger sowie Einzelstunden bei Rudolf Metzmacher schlossen sich an.

Schon während des Studiums hielt Beyer einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, bevor er 1997 nach Aurich zurückkehrte, um dort als Lehrkraft an beiden Gesamtschulen und als Orchesterleiter (Ostfriesisches Kammerorchester und Ostfriesisches Jugendsinfonieorchester) tätig zu werden. Eine rege Konzerttätigkeit zeichnet Beyer aus, der neben dem modernen Cello auch mit Barockcello und Violoncello piccolo auftritt. Als Solist mit Orchester hat Beyer Konzerte von Vivaldi, Monn, A.Fils, C.P.E.Bach, Haydn, F.H.Graf, Brahms, Reinecke und Gubaidulina aufgeführt, im Bereich der Neuen Musik erfolgten darüber hinaus u.a. Uraufführungen von Charlotte Seither, Harald Münz und Willem Stoppelenburg.

Die Teilnahme an diversen Festivals wie den Göttinger Händelfestspielen, den Hannoverschen Tagen für Neue Musik, den Dornumer Kammermusiktagen und dem Musikalischen Sommer in Ostfriesland unterstreicht Beyers musikalische Neugierde, die ihn auch gelegentlich zu kompositorischen Ausflügen führt. Auf CD sind u.a. Produktionen mit dem Knabenchor Hannover (Solocello im Requiem von Duruflé), Produktionen mit iranischer Musik und mit dem Bremer Ensemble „Mellow Melange“ entstanden. Im Mai 2012 erschien die CD „…für Violoncell allein…“ mit Solowerken von Reger, Beyer und Bach (Starfish-music.de). Christoph Otto Beyer spielt eine Kopie des „Shapiro-Gofriller 1727“ aus der Werkstatt des Oldenburger Geigenbauers Martin Michalke.

Spielstätte