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Schlosskonzert Klaviertrios

Ana Bakradze © Gia Gagoshidze
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Gödens | Schloss

24. Juli 2020
20:00 Uhr

Programm

Johannes Brahms Klaviertrio H-Dur op. 8
Maurice Ravel Klaviertrio a-Moll

// ANA BAKRADZE Klavier
// SUEYE PARK Violine
// ALEXANDER WOLLHEIM Violoncello

Zum Konzert

Der junge Johannes Brahms begeisterte mit seinen kühnen Kompositionen schon Robert Schumann. Und Schumanns Initiative ist es zu verdanken, dass 1854 das H-Dur Klaviertrio op. 8 des erst 21-jährigen Brahms im Druck erschien und so ein Grundstein von dessen Ruhm wurde. Gleichwohl unterzog Brahms das Werk 1890 einer Überarbeitung, ergänzte die jugendliche Frische mit der Reife des erfahrenen Komponisten.

Ähnlich jung wie Brahms bei der Uraufführung seines Opus 8 sind die Künstler des Abends: Der Cellist Alexander Wollheim faszinierte bereits beim letzten Musio. Nun bringt er zwei junge, preisgekrönte Musiker-Freundinnen mit.

Künstler

Sueye Park
Sueye Park | Violine

Sueye Park wurde 2000 in Südkorea geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel. Seit 2009 studiert sie bei Prof. Ulf Wallin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Als Hochbegabte kann sie bereits in ihrem jungen Alter auf zahlreiche internationale Erfolge verweisen und gewann erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, zuletzt im Internationalen Spohr-Wettbewerb in Weimar. Schon 2011 gastierte die 11-jährige Solistin mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin mit dem 1. Konzert von Niccoló Paganini. Sueye trat auch bereits u.a. mit den Brandenburger Symphonikern, dem Orchester der Stadt Heidelberg, der Staatskapelle Weimar, dem Magdeburgischen Philharmonischen Orchester auf. Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen wie z.B. mit Saschko Gawriloff, Guillaume Sutre und dem Internationalen Keshet Eilon Meisterkurs für Violine in Israel mit Ida Haendel und Ivry Gitlis teil.

In der Saison 2018/2019 Konzertauftritte bei verschiedenen Festivals in Deutschland (Schumann Fest in Zwickau), Spanien, Frankreich „Festival de Cordes-sur-Ciel dans le Tarn”, Italien, Schweden und in der Schweiz. Auftritte als Solistin u.a. mit den Violinkonzerten Tschaikowsky und Bruch im „Beethoven- Festival” in Busan und in Lotte Concert Hall in Seoul, CDie Vier Jahreszeiten” von Vivaldi und Piazzolla im römischen „Amphitheater Thysdrus” in Tunesien, eine Israel-Tournee mit dem Tschaikowsky Konzert und das Dvorak Konzert in Tschechien.

Fernseh- und Rundfunkaufnahmen in Deutschland, Korea, Israel, Spanien und Schweden Sueye Park hat sämtliche 24 Capricen von Niccoló Paganini und eine Recital-CD „Salut d’amour“ für den renommierten Label BIS aufgenommen. Weitere CD-Aufnahmen als Solistin mit Orchester sind in Vorbereitung.

Sueye Park war von 2013-2016 Stipendiatin der Jürgen-Ponto Stiftung der Commerzbank und 2016- 2017 war sie Stipendiatin der Hans und Stefan Bernbeck-Stiftung. Außerdem bekommt Sueye seit 2017 das Deutschland Stipendium. 2019 wurde sie Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e. V. Im selben Jahr erspielte sie sich beim Instrumentenwettbewerb der Sinfonima-Stiftung in Mannheim eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1774.

Ana Bakradze © Gia Gagoshidze
Ana Bakradze | Klavier

Ana Bakradze wurde 2000 in Tiflis, Georgien geboren. Sie ist die einzige Musikerin in ihrer Familie. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von sechs Jahren an der Kunstschule Tiflis und danach wechselte sie zur zentralen Musikschule Zakaria Paliashvili für ,,besonders begabte Kinder”. Im Mai 2018 hat sie sowohl die Musikschule als auch das Gymnasium mit Auszeichnung abgeschlossen. Seit dem WS 2018/2019 studiert sie Bachelor Klavier, Künstlerische Ausbildung  bei dem Professor Gottlieb Wallisch an der Universität der Künste Berlin.

Ana bakradze hat im April 2019  Ad Infinitum Foundation DAAD –Stiftung erhalten. Im Juli 2019 hat sie ein Solo-Konzert in der georgischen Botschaft gegeben.

Am 11-13 Oktober 2019 hat sie im Festival ,,Pianoscope,, in Frankreich, Beauvais (Carte Blanche in Khatia Buniatishvili) teilgenommen. Sie hatte 2 sehr erfolgreiche Konzerte: ein Solo-Konzert und ein Abschlusskonzert mit alle Teilnehmer (da hat sie Duo zusammen mit Khatia Buniatishvili gespielt).

Sie ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe: Klavierwettbewerb Nodar Gabunia in Tiflis (1.Preis), Tengiz Amirejibi internationaler Klavierwettbewerb (1. Preis und Grand Prix; Der Preis beinhaltete auch einen Auftritt mit dem Staatsorchester in Tiflis), IV Nationaler Musikwettbewerb (1. Preis), VII Festival-Wettbewerb der klassischen Musik ,,Finden deinen Stern” (Grand Prix) und so weiter.

Sie hat mit großen Orchestern, wie dem georgischen Staat- und Tiflis National Orchestras gespielt.

Alexander Wollheim © Peter Adamik
Alexander Wollheim | Violoncello

Der deutsch-griechische Cellist Alexander Wollheim (*2000 in Berlin) zeigte schon in frühester Kindheit großes Interesse am Musizieren und Komponieren. Er erhielt ab dem Alter von 4 Jahren Klavier- und Violinunterricht sowie eine umfassende musikalische Ausbildung beim Staats-und-Domchor Berlin. Im Alter von sieben Jahren begann er mit dem Cellospiel bei Wayne Foster-Smith, der ihn 10 Jahre lang als Hauptlehrer unterrichtete. Seit Oktober 2017 studiert er Violoncello in der Klasse von Prof. Danjulo Ishizaka an der Universität der Künste Berlin. Weiterhin begann er ein Studium im Fach Historischer und Zeitgenössischer Tonsatz bei Prof. Sebastian Stier an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und führt seitdem beide Studiengänge parallel.

Zur Ergänzung seiner musikalischen Ausbildung besuchte er die Meisterkurse von Prof. Ulrich Voss und Angelos Liakakis beim griechischen Pelion Festival sowie 2018 im Rahmen der Cello Akademie Rutesheim den Kurs von Wolfgang Emanuel Schmidt. Alexander ist leidenschaftlicher Kammermusiker und tritt als solcher in zahlreichen Formationen auf – sowohl in seiner Heimatstadt Berlin, zum Beispiel im Februar 2019 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit dem Streichoktett op. 7 von George Enescu, als auch auf internationalen Bühnen: Im März 2019 konzertiert er in Athen mit Werken von Schumann, Fauré und spielt verschiedene Kompositionen für Cello-Ensemble u.a. mit den Solocellisten der beiden griechischen Staatsorchester sowie Prof. Matias da Oliveira Pinto. Er ist seit 2019 Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Jay Myung schaut er seit Sommer 2018 über den Tellerrand des Standard-Repertoires hinaus – so studierten sie in der knappen Zeit ihres Zusammenspiels bereits Sonaten von Erwin Schulhoff und Bohuslav Martin? ein, um sie z.B. in der Konzertreihe „Slow Listening“ der HfM Berlin vorzutragen. Eine Zusammenarbeit, die schnell Früchte trug: Im Oktober 2018 erspielte das Duo beim Internationalen Interpretationswettbewerb für verfemte Musik in Schwerin den ersten Preis. Im Juli 2019 gab das Duo sein Debüt beim Musikalischen Sommer in Ostfriesland, im November folgten drei Konzertengagements in Spanien.

Spielstätte