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„Il vero e il falso”

Juri Vallentin und Elina Albach
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Bagband | Kirche

11. Juli 2019
20:00 Uhr

Programm

Barockmusik zwischen Italien
und Frankreich mit Werken von
Antonio Vivaldi, François Couperin
und Nicolas Chédeville

JURI VALLENTIN Oboe
ELINA ALBACH Cembalo

Zum Konzert

Original oder Fälschung? Das fragen sich nicht nur Besucher ostfriesischer Klassikfestivals … Auch Antonio Vivaldi hatte Nachahmer: So galt mehr als 250 Jahre lang die Sonatensammlung „Il Pastor Fido” als eines der beliebtesten Werke aus seiner Feder, bevor Ende des 20. Jahrhunderts der Komponist Nicolas Chédeville als Autor identifiziert und damit eine meisterhafte Fälschung aufgedeckt wurde. Doch wie konnten sich ganze Generationen täuschen? Das Konzert erzählt die wechselhafte Geschichte eines fesselnden Werkes und bettet es in „Originale” von Vivaldi und Couperin.

kultureller Streifzug

Das Fehnmuseum Eiland | +12 € (mit Tee & Kuchen)

Künstler

Elina Albach | Foto © Marco Borggreve
Elina Albach | Cembalo

Elina Albach ist von 2017 bis 2020 #bebeethoven Fellow, einem Programm von PODIUM Esslingen, finanziert u.a. durch die Kulturstiftung des Bundes. Dieses mehrjährige künstlerische Fellowship sucht anlässlich des Beethoven-Jubiläums 2020 nach neuen Formen der Komposition, Inszenierung und Kuration von Musik. Die Cembalistin Elina Albach wird mit ihrem 2015 gegründeten Ensemble CONTINUUM neue Präsentationsformen für die Klangwelt des Barocks entwickeln, die diese so vielfältige und inhaltsreiche Musik im Kontext der Gegenwart präsentieren. Dabei geht es ihr nicht nur um besondere, unmittelbare Konzertformate, sondern insbesondere um die Entwicklung eines neuen, zeitgenössischen Repertoires für die vielseitigen Möglichkeiten des historischen Instrumentariums.

Elina Albach studierte von 2009 bis 2014 an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) bei Prof. Jörg-Andreas Bötticher und schloss ihr Masterstudium mit Auszeichnungen ab. 1990 in Berlin geboren und aufgewachsen, bestimmt seit ihrer frühen Kindheit maßgeblich die Musik ihr Leben, dem Cembalo widmet sie sich seit ihrem fünften Lebensjahr. Zu ihren Lehrern in diesem Fach zählten u.a. Gerhard Kastner, Ton Koopman und Rudolf Lutz.

In den vergangenen Jahren war Elina Albach mit CONTINUUM und mit anderen Ensembles auf zahlreichen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Int. Händelfestspielen Göttingen, den Thüringer Bachwochen, dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem Bachfest Leipzig, dem Kunstfest Weimar, der Zeitfenster-Biennale Berlin, dem Holland Festival, dem Sydney Festival uvm. zu Gast, welche sie durch ganz Europa, Südamerika, Japan und Australien führten.
Als Korrepetitorin ist sie u.a. beim Leipziger Bach Wettbewerb und Deutschen Musikwettbewerb engagiert. Für die Saison 2017 ist sie mit CONTINUUM für das renommierte europäische EEEmerging Programm Ambronay ausgewählt worden. Die erste CD-Aufnahme des Ensembles in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk erscheint 2018.

2014 war Elina als Stipendiatin bei der Concerto 21 Akademie der Alfred Toepfer Stiftung Hamburg eingeladen. Zahlreiche Konzerte, Wettbewerbe (Gebrüder-Graun Preis, Int. Berliner-Bach-Wettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb und die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler) und Aufnahmen (WDR, BR, ARD, DLF, SWR, u.a.) sind Zeugnisse ihres künstlerischen Schaffens.

2016/2017 unterrichtete Elina Cembalo, Generalbass und Kammermusik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

Juri Schmahl | Foto © Barbara Frommann
Juri Vallentin | Oboe

Mit dem Gewinn des begehrten Hauptpreises und Publikumspreises beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 im Gewandhaus Leipzig sicherte sich Juri Vallentin einen herausragenden Platz unter den jungen Oboisten seiner Generation. Schon zuvor wurde er Preisträger wichtigster internationaler Wettbewerbe, wie unter anderem des International Oboe Competition of Japan (Sony) 2015 oder des international höchstdotierten Wettbewerbs für Oboe in Muri, Schweiz 2016. Aufgrund dieser Leistungen wird er von der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Als Solist konzertierte er mit Orchestern im In- und Ausland wie dem Beethoven-Orchester Bonn, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, dem Münchner Kammerorchester, der Staatskapelle Halle, Argovia Philharmonic oder dem Gunma Symphony Orchestra und war bei internationalen Festivals wie den Ludwigsburger Festspielen, dem Davos Festival oder dem Kurt-Weill-Fest zu hören. Rundfunkproduktionen beim BR, SWR und NDR dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

Seine musikalische Ausbildung begann er schon mit fünf Jahren mit Gesangsunterricht und wechselte später zur Oboe. Er studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg und am renommierten Conservatoire de Paris, wo er als erster externer Bewerber direkt zum Master zugelassen wurde und mit höchster Auszeichnung abschloss.

Als Student war er Mitglied im European Union Youth Orchestra und gastiert heute als Solo-Oboist unter anderem beim Gewandhausorchester Leipzig, den Bamberger Symphonikern oder dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Seit 2015 ist er Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters der Staatsoper Hannover.

Im Herbst 2018 erscheint seine Debüt-CD beim Leipziger Label Genuin.