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Alexander Wollheim & Jay Myung

Alexander Wollheim © Peter Adamik
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Gödens | Schloss

15. Juli 2019
20:00 Uhr

Programm

ALEXANDER WOLLHEIM Violoncello
JAY MYUNG Klavier

Robert Schumann Adagio und Allegro As-Dur op. 70
Bohuslav Martinu Sonate für Violoncello & Klavier Nr. 1
Alfred Schnittke Sonate für Violoncello & Klavier Nr. 1
Ludwig van Beethoven Sonate für Violoncello & Klavier Nr. 4 C-Dur op. 102 Nr. 1
César Franck Sonate für Violine & Klavier A-Dur op. 120 (Fassung für Violoncello und Klavier)

Zum Konzert

Mit dem Cellisten Alexander Wollheim und dem Pianisten Jay Myung stellen sich beim Musikalischen Sommer zwei junge Künstler vor, die im vergangenen Herbst viel Aufsehen erregten, als sie beim Internationalen Interpretationswettbewerb „Verfemte Musik“ für ihr fulminantes Spiel den ersten Preis erhielten.

In ihrem Konzert im wunderschönen Barocksaal von Schloss Gödens präsentieren sie aus ihrem Wettbewerbsprogramm die 1939 entstandene leidenschaftliche 1. Cellosonate von Bohuslav Martinu, eingebettet gewissermaßen in eine kleine Geschichte der Literatur für Klavier und Cello: Ausgehend von Ludwig van Beethovens äußerst experimentierfreudiger C-Dur Sonate, erklingen Robert Schumanns lebensbejahendes Adagio und Allegro und César Francks ursprünglich für Violine geschriebene überschäumende Sonate A-Dur sowie Alfred Schnittkes 1978 komponierte faszinierende erste Cellosonate, die zwischen Walzeranklängen, Clustern und neobarocken Farben changiert.

kultureller Streifzug

Schlosspark Gödens – Führung
Schloss Gödens gehört zu den bedeutendsten Wasserschlössern Norddeutschlands. Ingeborg Nöldeke führt durch die 12 ha große Parkanlage, die von Graften und Gräben durchzogen ist und eine imposante Kulisse inmitten der weiten, freien Landschaft bildet.

Treffpunkt: Schloss Gödens, vor dem Eingangstor Gödenser Straße, 26453 Sande
Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr

Künstler

Jay Myung © hellostudio
Jay Myung | Klavier

Jay Myung wurde 2000 in Seoul, Südkorea geboren. Er begann mit dem Klavierunterricht im Alter von 8 Jahren – schon 2009, ein Jahr später, erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb des Zeitungsverlags Hankook Ilbo, sowie 2011 den 1. Preis beim Yewon-Wettbewerb, beide in Seoul. Von 2012 bis 2014 war er Schüler der Yewon Middle School of Arts, ab 2015 in der Seoul Arts High School. 2013 gab er sein ein erstes Solokonzert in der Kumho Art Hall in Seoul.

An der Seoul Arts High School studierte er bei Jae-Hyuck Cho, doch bereits nach dem Schluss des ersten Semesters dort zog er nach Berlin. 2015 erhielt er durch die Teilnahme am Euro Music Festival in Halle (Saale) einen Meisterkurs bei Prof. Roland Krüger. Seit 2016 ist Student an der UdK Berlin in der Klasse von Prof. Pascal Devoyon und wurde von der Gisela- und Erich Andreas Stiftung unterstützt. Im selben Jahr spielte er in einem Musikfest in Aarhus, Dänemark und auf einem Meisterkurs von Prof. Mikhail Voskresensky. Anfang 2017 folgten Auftritte u.a. im Rahmen der Corporate Concerts der UdK mit vierhändiger Klaviermusik von Schubert gemeinsam mit Eunji Kim aus der Klasse Prof. Markus Groh.

Im August 2018 gewann er beim 18. Internationalen Wettbewerb fur Junge Pianisten Ettlingen den Haydn-Preis. Kurz darauf, im Oktober 2018, erspielte er sich im Duo mit dem Cellisten Alexander Wollheim beim Internationalen Interpretationswettbewerb Verfemte Musik in Schwerin den ersten Preis.

Alexander Wollheim © Peter Adamik
Alexander Wollheim | Violoncello

Der deutsch-griechische Cellist Alexander Wollheim (*2000 in Berlin) zeigte schon in frühester Kindheit großes Interesse am Musizieren und Komponieren. Er erhielt ab dem Alter von 4 Jahren Klavier- und Violinunterricht sowie eine umfassende musikalische Ausbildung beim Staats-und-Domchor Berlin. Im Alter von sieben Jahren begann er mit dem Cellospiel bei Wayne Foster-Smith, der ihn 10 Jahre lang als Hauptlehrer unterrichtete. Seit Oktober 2017 studiert er Violoncello in der Klasse von Prof. Danjulo Ishizaka an der Universität der Künste Berlin. Weiterhin begann er ein Studium im Fach Historischer und Zeitgenössischer Tonsatz bei Prof. Sebastian Stier an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und führt seitdem beide Studiengänge parallel.

Zur Ergänzung seiner musikalischen Ausbildung besuchte er die Meisterkurse von Prof. Ulrich Voss und Angelos Liakakis beim griechischen Pelion Festival sowie 2018 im Rahmen der Cello Akademie Rutesheim den Kurs von Wolfgang Emanuel Schmidt. Alexander ist leidenschaftlicher Kammermusiker und tritt als solcher in zahlreichen Formationen auf – sowohl in seiner Heimatstadt Berlin, zum Beispiel im Februar 2019 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit dem Streichoktett op. 7 von George Enescu, als auch auf internationalen Bühnen: Im März 2019 konzertiert er in Athen mit Werken von Schumann, Fauré und spielt verschiedene Kompositionen für Cello-Ensemble u.a. mit den Solocellisten der beiden griechischen Staatsorchester sowie Prof. Matias da Oliveira Pinto.

Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Jay Myung schaut er seit Sommer 2018 über den Tellerrand des Standard-Repertoires hinaus – so studierten sie in der knappen Zeit ihres Zusammenspiels bereits Sonaten von Erwin Schulhoff und Bohuslav Martin? ein. Eine Zusammenarbeit, die schnell Früchte trug: Im Oktober 2018 erspielte das Duo beim Internationalen Interpretationswettbewerb für verfemte Musik in Schwerin den ersten Preis.

Spielstätte