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Andreas Arend | Theorbe

Andreas Arend © Ana Prada

Der Lautenist Andreas Arend erhielt frühzeitig Unterricht auf der Gitarre und dem Violoncello. Er studierte zunächst Gitarre in Hamburg und absolvierte anschließend ein Lautenstudium bei Nigel North und Elisabeth Kenny in Berlin. Sein lautenistisches Repertoire reicht von früher Renaissancemusik bis hin zu spätbarocker deutscher und französischer Literatur, als Solist wie auch im Orchester.

Als Spieler von historischen Zupfinstrumenten konzertiert Arend regelmäßig in Europa. Er arbeitet häufig mit dem polnischen Barockorchester Arte dei Suonatori zusammen und ist Mitglied des Ensemble Chelycus. Häufig spielt er mit diversen Ensembles zusammen, die überwiegend auf Alte Musik spezialisiert sind, wie beispielsweise mit dem Freiburger Barockorchester, der Holland Baroque Society, der Norske Barokk-Solistene, der Chapelle Rhénane, der Neuen Innsbrucker Hofkapelle, dem Ensemble CordArte aus Köln oder dem Kopenhagener Ensemble Baroque Fever.

Andreas Arend unterrichtet Laute am königlich dänischen Musikkonservatorium Kopenhagen. Zahlreiche Fernseh-, Hörfunk- und Schallplattenaufnahmen mit seiner Mitwirkung sind erschienen.

Darüber hinaus ist Arend als Komponist tätig. Wichtige kompositorische Impulse erhielt er durch Alfred Schnittke und Manfred Stahnke aus Hamburg. Projekte waren unter anderem: Musik zu Auszügen aus dem Kinderbuch „Die Abenteuer des starken Wanja“ für Sprecher und Ensemble, als Auftragswerk der Uckermärkischen Musikwochen, Vertonungen von posthum veröffentlichten Gedichten Ingeborg Bachmanns, realisiert bei Radio-Bremen, und die Aufführung eines instrumentalen Arrangements des Lautgedichts Landschaft II. In letzter Zeit entwickelte Andreas Arend Programme, die das Komponieren mit seinem Interesse für Alte Musik verbinden.

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